HVV umsonst! http://hvvumsonst.blogsport.de Für alle. Für immer. Wed, 25 Sep 2019 19:43:17 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Freifahrt in der Klimaaktionswoche! http://hvvumsonst.blogsport.de/2019/09/25/92/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2019/09/25/92/#comments Wed, 25 Sep 2019 18:51:41 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2019/09/25/92/ Für ein ganz anderes Klima:

Mit öffentlich finanziertem Nulltarif zu einer echten Verkehrswende
Wir fordern angeicht der nahenden Klimakrise einen ticketfreien HVV!!


Friday for Future ruft weltweit den Generalstreik aus, in Hamburg die Bundesregierung veröffentlicht ein vollkommen unzulängliches und armseliges Klimaschutzpaket. Jetzt wird das von Fridays for Future angemahnte Engagement aller noch wichtiger als bisher, weil die Zeit abläuft, in der das 1,5 Grad Ziel von Paris noch gehalten werden kann.

Für den HVV wäre die laufende Klima-Aktions-Woche eine wunderbare Möglichkeit gewesen, sich als zukunftsfähiges Unternehmen zu präsentieren.

HVV Umsonst verbreitet in der Klimastreikwoche von Fridays for Future diesen Flyer.
Wir möchten damit Lust machen auf ein ganz anderes Klima.
„Ein attraktiver HVV, den sich jeder und jede leisten kann, ist der erste zwingend erforderliche Schritt in Richtung Verkehrs- und Klimawende“, so Ole Hallberg von der Initiative HVV Umsonst.

Das #Aussteigen aus dem Auto erfordert auch Anreize, daher brauchen wir eine CO2-Steuer und flächendeckende Parkraumbewirtschaftung. Herr Hallberg weiß „Der HVV zum Nulltarif will finanziert werden, die CO2-Steuer bietet die Chance klimaschädliches Handeln zu verteuern und klimafreundliches sozial gerecht zu fördern.“

HVV umsonst setzt sich als Initiative für eine gesunde Umwelt und für soziale Gerechtigkeit ein. Hamburg braucht eine Lösung für seine Verkehrsprobleme, die niemanden ausschließt, denn nur ein kostenfreier ÖPNV ermöglicht allen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Auch die Umweltprobleme, die durch den übermäßigen motorisierten Individualverkehr entstehen, würden sich durch mehr Menschen in Bus und Bahn verringern. Alle Hamburger und Hamburgerinnen haben das Recht auf saubere Luft und weniger Lärm, denn leider verfehlt Hamburg schon seit Jahren in diesen Bereichen sämtliche Vorgaben der EU.

Klimaschutz braucht Investitionen jetzt! Lasst uns den HVV ausbauen und auf die Tickets verzichten.

(1) https://fridaysforfuture.de/ortsgruppen/hamburg/streikwoche/

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2019/09/25/92/feed/
Unsere Antwort auf Stau, Unfälle, miese Atemluft und Klimawandel: HVV für 1 Euro/Tag! http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/11/11/unsere-antort-auf-stau-unfaelle-miese-atemluft-und-klimawandel/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/11/11/unsere-antort-auf-stau-unfaelle-miese-atemluft-und-klimawandel/#comments Sat, 10 Nov 2018 23:16:11 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/11/11/unsere-antort-auf-stau-unfaelle-miese-atemluft-und-klimawandel/ +++ bekannt aus Funk und Fernsehen +++
Dass sich an Hamburgs Verkehrspolitik etwas ändern muss ist vielen klar. Nicht nur Radlerinnen und Radlern sondern auch allen, die sich mit dem überteuerten HVV bewegen müssen. Doch die Stimmen gegen die Privilegierung des Autoverkehrs werden lauter.
Mit unserer Sofort- und Minimalforderung nach Einführung eines radikal vereinfachten und verbilligten Tarifsystems wie in Wien haben wir es anlässlich des Verkehrsausschusses am 9.11. geschafft, frischen Wind in die sonst geräuschlose jährliche Tariferhöhungsmaschinerie zu bringen.

Hier die Artikel aus der Tagespresse:
MOPO
Abendblatt

Der HVV kommentiert wie gewohnt dümmlich. In der Mopo wird behauptet, dass die Kosten angesichts der dann steigenden Fahrgastzahlen steigen würden.
Abgesehen davon, dass es doch seltsam ist, dass ein Unternehmen eine Zunahme der Nachfrage befürchtet spricht ja wohl nichts gegen eine Fortbildungsreise nach Tallin (ÖPNV ticketfrei) oder Wien um sich vor Ort von der Realitätstauglichkeit zu überzeugen.
Reisen bildet.
Und Entscheider in Verkehrsuntermehmen haben angesichts drohender Dieselfahrverbote und über 3000 Unfalltoter pro Jahr eine moralische Fortbildungspflicht…

In Wien jedenfalls wurden nach der Einführung 2017 780.000 Jahreskarten verkauft, mehr als doppelt so viele wie 2011. Die Zahl der Fahrgäste stieg um fast 100 Millionen auf 962 Millionen im Jahr. Die Erlöse aus dem Fahrkartenverkauf sind sogar gestiegen: Von 458 Euro 2011 auf heute 503 Millionen. Damals wie heute deckt der ÖPNV in Wien rund 60 Prozent seiner Kosten selbst. Und die Zahl der Autos hat zwar zugenommen – allerdings ist Wien auch eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Europas. Heute gibt es – diese Entwicklung eingerechnet – pro Einwohner weniger Pkws als im Jahr 2012.
Und in Hamburg: hier sitzen ja wohl offensichtlich die falschen Leute am Hebel: anstatt jetzt den Schwung aufzunehmen und die Fahrt in Richtung Attraktivitätsteigerung und somit Beschäftigungssicherung auszubauen wird ideologisch begründet auf die Bremse getreten.

Deshalb in Richtung unseres Debattengegners HVV die Frage: Wir wollen einen besseren, breiter genutzten ÖPNV in Hamburg. Und ihr?
Und an die Hamburger Rathausprominenz: Wir sind viele Wählerinnen und Wähler die für die kommende Bürgerschaft keine Partei wählen werden, die nicht mal wenigstens „die Prüfung einer Einführung de Wiener Modells“ in ihrem Programm hat….!

Fußnote:
Womöglich wollen nach der Wien-Exkursion die Herren Vohl vom HVV und Tjarks von der Fahrrad-FDP vor Begeisterung gleich in Wien bleiben…! Für uns wäre das in Ordnung.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/11/11/unsere-antort-auf-stau-unfaelle-miese-atemluft-und-klimawandel/feed/
PRESSEMITTEILUNG anlässlich der Sitzung des Verkehrsausschusses http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/11/08/pressemitteilung-anlaesslich-der-sitzung-des-haushaltsausschusses/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/11/08/pressemitteilung-anlaesslich-der-sitzung-des-haushaltsausschusses/#comments Thu, 08 Nov 2018 21:10:08 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/11/08/pressemitteilung-anlaesslich-der-sitzung-des-haushaltsausschusses/ Stoppt die Preisspirale beim HVV – 2,1% Preiserhöhung sind zukunftsfremd und unsozial!
Wir fordern das Jahresticket 1€ am Tag und vollständige Befreiungen für finanziell Benachteiligte.

Hamburg möchte zum 1. Januar 2019 die HVV-Ticketpreise um 2,1 % anheben und liegt damit wieder einmal über der Inflationsrate. In den letzten 10 Jahren hat sich so eine Preiserhöhung von über 10% über dem Inflationsniveau aufgebaut.

„Hamburg versäumt es mal wieder, ein echtes Zeichen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zu setzen“ so Jens Fischer, Sprecher der Initiative. Angesichts des vorgestern veröffentlichten „Bundesländerindex Mobilität“, bei dem Hamburg den vorletzten Platz unter allen Bundesländern belegte, was Verkehrssicherheit und Luftreinhaltung angeht, ist es mehr als überfällig, die zum Winterfahrplan angekündigte Verkehrsoffensive nicht wieder durch eine massive Preiserhöhung zu torpedieren.

“Ungläubig sehen wir, dass insbesondere bei den Tarifen für Pendler, Senioren und Kinder die Preisschraube angezogen werden soll“ kritisiert Fischer. „Es macht den Eindruck, als seien dem Senat die Luftverschmutzung, der Klimawandel und die durch unsoziale Preise deutlich eingeschränkte Mobilität vieler Hamburgerinnen und Hamburger egal. Vielmehr möchte sie noch von der Zwangslage vieler Pendler, die durch eine über Jahrzehnte verfehlte Verkehrspolitik erzeugt wurde, profitieren.“

Der HVV begründet die Preiserhöhung mit steigenden Betriebskosten und geplanten Angebotsausweitungen bei gleichbleibenden städtischen Zuschüssen – Hamburg ist jetzt schon bundesweit die Stadt, die ihren öffentlichen Nahverkehr am wenigsten bezuschusst (mit nur noch 27% des Umsatzes, während 2011 diese Quote noch bei 32% lag). „Anstatt die Förderung für den öffentlichen Nahverkehr auszubauen, zieht sich die Stadt sogar aus dieser Aufgabe der Grundversorgung zurück“, .

1€ am Tag für eine echte Verkehrswende!
Als Initiative HVV Umsonst! fordern wir den Senat auf, dem sogenannten Wiener Modell zu folgen und in Hamburg Jahresticket für 1€ am Tag einzuführen. „Nahezu 6000 Unterschriften konnten wir für unsere Petition „HVV für Alle – 1 Euro am Tag ist genug!“ bereits gewinnen“ sagt Jens Deye, der Initiator der Online-Petition. „Die Hamburger Bevölkerung ist es satt, jedes Jahr aufs Neue tiefer in die Tasche greifen zu müssen, nur um sich in der Stadt bewegen zu können.“ Ein 1€/d-Tag Jahresticket könnte sogar vollständig mit Hilfe des Job-Tickets (steuerfreie Sachleistung) vom Arbeitgeber übernommen werden. Bei Schülerinnen, Studenten und finanziell benachteiligten Personen soll die Stadt die Kosten für das Ticket übernehmen, so die Forderung.

Zu finanzieren ist diese Preisreduktion, wie die Stadt Wien zeigt, durch einen Anstieg der Abo-Zahlen. Der notwendige Ausbau des ÖPNV kann durch eine City-Maut oder eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung finanziert werden. „Es darf nicht sein, dass die Nutzung oder das Abstellen privater Autos kostenlos ist, gleichzeitig aber die effiziente und umweltschonende Nutzung des ÖPNV immer teurer wird“ so Deye.

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Unterstützt die Petition -Hängt die Hänger! http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/03/09/unterstuetzt-die-petition-haengt-die-haenger/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/03/09/unterstuetzt-die-petition-haengt-die-haenger/#comments Fri, 09 Mar 2018 07:08:48 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/03/09/unterstuetzt-die-petition-haengt-die-haenger/ Wir haben bereits die magische Marke von 3.333 Unterschriften geknackt! Und: ja, wir denken groß!
Unser Ziel sind 1o.ooo Unterschriften, die wir gemeinsam den politisch Verantwortlichen im Rathaus mit einem klaren Auftrag in die Hand drücken.

Was könnt ihr tun wenn ihr die schon unterschrieben habt? Ihr könnt sie natürlich über die social-media-Knäle zu verbreiten!
Holt euch aber auch gerne die Werbe-Hänger (siehe unten) und macht eine kleine Verteil-Aktion. Besonders bei der Fahrt in Bus und Bahn haben die Leute viel Zeit zum Lesen… und so verbreitet ihr die Idee über den eigenen Dunstkreis hinaus.
Wenn wir überall sichtbar sind können wir auch überall auf Zustimmung bauen! Hier ein Mitschnitt einer unserer Promotouren:

Wo gibt es die Hänger?
„Buchhandlung im Schanzenviertel“, Schulterblatt 55, Schanzen1/4

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Gute Luft für Alle – Rad und ÖPNV statt Auto! http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/27/gute-luft-fuer-alle-jetzt/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/27/gute-luft-fuer-alle-jetzt/#comments Tue, 27 Feb 2018 19:58:40 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/27/gute-luft-fuer-alle-jetzt/

Die Idee in Hamburg im Kampf gegen die Vergiftung durch Autoabgase zwei (2) Straßen zu sperren ist so unfassbar dumm wie frech- reine Symbolpolitik !
Natürlich werden die Leute Umwege fahren und so wird die Maßnahme zu mehr Staus und längeren Fahrtzeiten und somit netto zu noch MEHR Abgasen führen!
Immerhin wird durch die aktuelle Diskussion Allen deutlich, dass sich Staat und Kommunen durch ihre verfehlte, einseitig an den Interessen der Autolobby ausgerichtete Verkehrspolitik der permannten Körperverletzung schuldig machen. Und dass sie damit aber mittelfristig nicht mehr durchkommen werden!
Wie die derzeitige Diesel-Diskussion mit unserer long-run-Forderung eines kostenlosen ÖPNV zusammenhängt wird im heute-journal von unserem Genossen Claus Kleber dargestellt.

Ihr könnt zum Glück schon heute viel mehr tun als nur den ollen Diesel zu verschrotten… unterstützt unsere Petition für einen attraktiven Nahverkehr!
Was könnt ihr tun wenn ihr die schon unterschrieben habt? Ihr könnt sie natürlich über die social-media-Knäle zu verbreiten!
Holt euch aber auch gerne die Werbe-Hänger (siehe unten) und macht eine kleine Verteil-Aktion. Besonders bei der Fahrt in Bus und Bahn haben die Leute viel Zeit zum Lesen… und so verbreitet ihr die Idee über den eigenen Dunstkreis hinaus.
Wenn wir überall sichtbar sind können wir auch überall auf Zustimmung bauen!

Wo gibt es die Hänger?
„Buchhandlung im Schanzenviertel
“, Schulterblatt 55, Sao Paolo

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/27/gute-luft-fuer-alle-jetzt/feed/
Start der Hängeraktion: 5000 plus! http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/25/aktuell/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/25/aktuell/#comments Sun, 25 Feb 2018 17:01:21 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/25/aktuell/

Start der Hängeraktion mit dem Ziel von 5000 Unterschriften.
Auf der ADFC- Messe „Rad und Reise“ wurde heute, am 25.2.2018 der Startschuss für die nächste PR-Runde eingeläutet.
Vor einem Millionenpublikum (gefühlt) wurde unter regem Interesse an unseren Argumenten und unter tosendem Applaus die Hängeraktion vorgestellt.
Wo gibt es die Hänger?
„Buchhandlung im Schanzenviertel“
, Schulterblatt 55, Sao Paolo

hänger

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/25/aktuell/feed/
Argumente für den kostenlosen Nahverkehr http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/24/argumente-fuer-den-kostenlosen-nahverkehr/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/24/argumente-fuer-den-kostenlosen-nahverkehr/#comments Sat, 24 Feb 2018 21:11:14 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/24/argumente-fuer-den-kostenlosen-nahverkehr/ Auf vielfachen Wunsch hier noch einmal ganz prominent unsere Broschüre mit der vollen Wucht des plausiblen Arguments:
Bild Broschüre 2.Auflage

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Eine kleine Presseschau http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/21/lesenswert/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/21/lesenswert/#comments Wed, 21 Feb 2018 07:44:09 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/21/lesenswert/ Hier ein gut recherchierter SZ-Artikel.

Ein kurzer (unvollständiger) Überblick (dpa-Film) über europäische Städte, die einen bereits einen kostenlosen ÖPNV realisiert haben.

Eine sehenswerte ZDF-Doku von 2017 zum Thema.

Und laut „Klimaretter“ positioniert sich greenpeace nun ebenfalls zum kostenlosen ÖPNV und macht Finanzierungsvorschläge.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/21/lesenswert/feed/
Mehrheit für die soziale und ökologische Verkehrswende http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/21/fuer-den-oekologischen-rationalen-und-populistischen-diskurs/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/21/fuer-den-oekologischen-rationalen-und-populistischen-diskurs/#comments Wed, 21 Feb 2018 00:45:15 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/21/fuer-den-oekologischen-rationalen-und-populistischen-diskurs/
Hier liefern wir euch – wie immer geschickt über die Medien (shz) gespielt – eine zweites Umfrageergebnis, welches sich auf unsere Kernforderung bezieht: die Fahrscheinfreiheit.
Zum ganzen Artikel

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/21/fuer-den-oekologischen-rationalen-und-populistischen-diskurs/feed/
…bekannt aus Funk und Fernsehen… http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/19/bekannt-aus-funk-und-fernsehen/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/19/bekannt-aus-funk-und-fernsehen/#comments Mon, 19 Feb 2018 18:24:13 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/19/bekannt-aus-funk-und-fernsehen/
Mal wieder verhalf heute die Hamburger Mopo unserem Anliegen zur ihm gebührenden Popularität. Hier kommt ihr zum Artikel.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/19/bekannt-aus-funk-und-fernsehen/feed/
Online-Petition für ein überfälliges Zwischenziel http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/17/unterschreibt-jetzt-hvv-fuer-alle-1-euro-am-tag-ist-genug-2/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/17/unterschreibt-jetzt-hvv-fuer-alle-1-euro-am-tag-ist-genug-2/#comments Sat, 17 Feb 2018 16:37:03 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/17/unterschreibt-jetzt-hvv-fuer-alle-1-euro-am-tag-ist-genug-2/ Seit dem 15.02.2018 haben wir eine Online-Petition am Start, die ihr gerne unterstützen könnt:

und hier geht es direkt zur Petition
oder twittert fleißig: #1euTagHVVAbo

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/17/unterschreibt-jetzt-hvv-fuer-alle-1-euro-am-tag-ist-genug-2/feed/
Wir trauten unseren Augen kaum….. http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/13/wir-trauten-unseren-augen-kaum/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/13/wir-trauten-unseren-augen-kaum/#comments Tue, 13 Feb 2018 16:33:13 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2018/02/13/wir-trauten-unseren-augen-kaum/
… doch bei näherer Betrachtung stellte sich natürlich schnell heraus, dass es sich nur um fadenscheiniges Manöver handelte, der Autolobby nicht an den Kragen zu müssen.

Schade- nach der vielversprechenden Anmoderation hatten wir kurz gedacht, wir könnten die Champagnerkorken knallen lassen und uns auf das politische Altenteil zurückziehen….
Hier geht zum Bericht
und hier die sympathische Reaktion aus Tübingen

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also doch… oder doch nicht? DOCH! http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/06/19/also-doch-oder-doch-nicht-doch/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/06/19/also-doch-oder-doch-nicht-doch/#comments Mon, 19 Jun 2017 20:03:24 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/06/19/also-doch-oder-doch-nicht-doch/ Hier ein Fundstück, das heute in einigen Wagen der Hamburger Hochbahn prangte.
Wir werfen den Urheber*innen solidarisch und fröhlich Kusshände zu!
Fein- fein!
Aktion.G20

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Endlich! HVV umsonst! http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/06/07/endlich-hvv-umsonst/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/06/07/endlich-hvv-umsonst/#comments Wed, 07 Jun 2017 17:28:29 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/06/07/endlich-hvv-umsonst/ Warum nicht gleich so? Und warum nicht für immer?

Am 07.06 hat der HVV eine hochsymbolische Show-Jagd auf seine ticketlosen NutzerInnen veranstaltet. Trotz der peinlichen Begleitpropaganda (junge Frauen verteilen Gummibärchen) gab es viel dicke Luft. Laut Insidern kündigt der HVV wohl in Kürze als Reaktion auf den Unmut über die schikanösen Großkontrollen einen fahrscheinlosen ÖPNV – wenngleich vorläufig nur begrenzt- während des G20 an.

Zuvor hatten sich LeserInnen im Rahmen einer Umfrage bei Zeit-online (s.u.) für einen ticketfreien ÖPNV ausgesprochen- mindestens als Ausgleich für die Einschränkungen für die Hamburgerinnen und Hamburger während des ungeliebten G20 Gipfels.
Lesen Sie unten auf der Seite („mehr“) unsere Presseerklärung zu dieser Ankündigung…


Bei Großkontrollen sparen- Schwarzfahren abschaffen!

Aber immerhin: Die Stadt Hamburg und der HVV kündigen ticketfreies Fahren und kostenlose Museumsbesuche als Ausgleich für den G20- Stress an.

Als umwelt- und sozialpolitische Initiative kämpfen wir gegen die unsoziale und umweltfeindliche Verkehrspolitik der ehemaligen „Umwelthauptstadt“ Hamburg. Der Auto- und Abgasmetropole stellen wir die Vision eines freien, öffentlich finanzierten ÖPNV in Hamburg entgegen. Das am 07.06.2017 als öffentlich inszeniertes Spießrutenlaufen „Schwarzfahren“ wäre dann eine Straftat von gestern, und das „Schwarzfahren“ mit dem Auto, das laut der Studie „Zukunftsfähiges Hamburg“ jedem Hamburger 629 € Schadenskosten pro Jahr aufbürdet, könnte thematisiert und offensiv angegangen werden.

Doro Fischer vom Bündnis HVVumsonst!: „Repressive Ansätze, die zwar Kontrollen ausweiten, aber nicht darauf abzielen motorisierten Individualverkehr abzubauen und den ÖPNV sozial ausgewogen zu finanzieren sind rückwärtsgewandt und zum Scheitern verurteilt. Wir brauchen mehr Freiräume, mehr Bewegungsfreiheit und bessere Luft! Wir brauchen einen HVV umsonst!“

Ganz umsonst ist die Bereitstellung von freier Mobilität für alle natürlich nicht, vielmehr istder ÖPNV mit immensen Kosten verbunden. Die Frage ist aber WER sich an der Finanzierung mit welchem Umfang beteiligt.
Unabhängig von den Kosten sind alle Bewohner dieser Stadt auf Mobilität angewiesen. Dennoch gibt es einen unübersehbaren Zusammenhang zwischen der Einkommenssituation und der Teilhabe an der Mobilität: Haushalte mit geringem Einkommen haben häufig kein Auto, ihre MitgliederInnen bewegen sich in der Regel mit dem ÖPNV, den sie sich aufgrund steigender Preise immer weniger leisten können. Entsprechend gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkommen und „erschlichener Beförderung“.

„Die Situation ist ein politischer Skandal: diejenigen, die am ehesten auf Bewegung in der Stadt angewiesen sind, können sich diesen kaum mehr leisten und gehen in einer automobilen Gesellschaft das höchste Risiko ein, kriminalisiert zu werden“, kritisiert Dirk Notermann von HVVumsonst!.

Mit der Parole nach einer Beförderung „umsonst“ fordern wir eine allgemeine, fahrscheinfreie, steuerfinanzierte Mobilität im städtischen Raum, deren Kosten die einzelnen NutzerInnen, sondern alle Bewoh¬nerInnen und Gewerbe – je nach Möglichkeiten – bestreiten. So sollen alle frei entscheiden können, wie sie sich bewegen wollen – unabhängig von ihrem Geldbeutel. Dass dies möglich ist wird in vielen Großstädten tagtäglich bewiesen (www.freepublictransports.com/Cities)

Selbstverständlich denken wir nicht nur an den Kostenaspekt, wir stellen uns die Mobilität insgesamt freier vor: weniger physische Barrieren, weniger Schranken, weniger repressives Kontrollpersonal und –Kameras, aber dafür mehr und leichter ansprechbares Hilfspersonal sowie ein gut ausgebildeter Infoservice in den Wagen und auf den Bahnsteigen.

Und nicht zuletzt denken wir an die Umwelt und streben eine Verminderung des Autoverkehrs an!
Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die inzwischen für alle bedrohlichen Emissionen durch den individuellen Autoverkehr zu mindern.
- Der CO2-Ausstoß trägt in erheblichem Maße zur Klimaerwärmung bei.
- Der ständige Lärm in der Stadt führt zu erheblichen Stressfolgeerscheinungen.
- Historische Gebäude werden durch die Abgase beschädigt.

Schon der Begriff „Schwarzfahren“ ist stigmatisierend. Bei „schwarz“ denken wir häufig an seltsame Abweichung von einer ordentlichen Normalität: an schwarze Schafe, schwarze Kassen, Schwarzarbeit usw.

Im Umkehrschluss wird beim Begriff „Schwarzfahren“ – neben der unterschwelligen rassistischen Komponente – transportiert, dass es legitim sei, für eine Beförderung Geld zu verlangen. Dass also die Leute, die ohne Ticket mitfahren, als logische Konsequenz aufgespürt und verfolgt werden müssen und in die JVA wandern.

Deshalb ist der Begriff des „Schwarzfahrens“ irreführend. Wir finden es angesichts des fehlgelenkten öffentlichen Vermögens (Stichwort Elbphilharmonie, G20 etc.) nämlich logisch, das Recht auf Mobilität einfach wahrzunehmen. Was ist daran verwerflich? Der Repressionsgefahr zum Trotz hat es jede/r vierte Jugendliche in Hamburg schon getan. Gäbe es keine Schüler- und Semestertickets wäre die Rate um ein vielfaches höher.

Wir wollen den Blick und das Bewusstsein umlenken: Teilhabe ist angesichts des gesellschaftlichen Reichtums ein Recht, lediglich die ungleiche Verteilung des Wohlstandes ist krasses Unrecht.
Wir wollen wir mit unserer Initiative den aktuell in Funk und Fernsehen endlich beachteten „Schwarzfahrern“ die Möglichkeit zur sogenannten „Erschleichung“ nehmen.
„Ich verstehe die Entscheidung vieler armer Schlucker, sich für das gesparte HVV- Ticket etwas anderes leisten zu wollen, nur zu gut. Ich finde das nicht unsolidarisch sondern die Abzocke bei den Öffis bei gleichzeitiger Bevorzugung des Autoverkehrs ist unsolidarisch“, kommentiert Gaby Henkel, 47.

HVV umsonst durchsetzen!
Hamburg, 08. 06. 2017

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/06/07/endlich-hvv-umsonst/feed/
Abendblatt und Zeit-LeserInnen fordern anlässlich des G20 den HVV umsonst http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/05/30/abendblatt-und-zeit-leserinnen-fordern-anlaesslich-des-g20-hvv-umsonst/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/05/30/abendblatt-und-zeit-leserinnen-fordern-anlaesslich-des-g20-hvv-umsonst/#comments Tue, 30 May 2017 17:22:58 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/05/30/abendblatt-und-zeit-leserinnen-fordern-anlaesslich-des-g20-hvv-umsonst/ Die „Zeit“ ist auf der Höhe der Zeit.

In ihrem newsletter vom 29.5. 2017 fragt die Zeit ihre LeserInnen:

“ Fühlen Sie sich durch kostenlose Museumsbesuche angemessen entschädigt für die zu erwartenden Einschränkungen beim G20-Gipfel? Wenn nicht, was müsste Ihnen stattdessen geboten werden – freier Eintritt in den Freibädern? Schreiben Sie uns!“

Und siehe da, einen Tag später schlägt die Intelligenz zurück:
„Und nach dem Gipfel: Alle ab ins Museum – für lau!


Doch wenn die Stadt schon Geschenke verteilen will – Sie hätten da noch ein paar Ideen: Einige Leser würden gern einen Monat lang kostenlos den HVV nutzen, eine Leserin wünscht sich eine Jahreskarte für die städtischen Freibäder, eine andere gleich ein ganzes »Sammelpaket an Hamburger Freizeitvergnügen«, inklusive Kinogutscheinen, freien Theaterbesuchen und einer Wochenend-Fahrt mit der Fährlinie 73 (!). (…)“

Unüblicherweise lieferte das konservative Hamburger Abendblatt am 27.05.17 die Steilvorlage:

G20-Geste: Gut, aber nicht lebensnah Quelle: HA, 27.5.2017

Ob die Hamburger am Tag nach dem Gipfel ins Museum wollen? Besser wären Freifahrten mit Bus und Bahn.

Es gibt nichts zu beschönigen: Viele Hamburgerinnen und Hamburger werden die Auswirkungen des G20-Gipfels hautnah zu spüren bekommen. Alltägliche
Wege werden an den gut geschützten Sicherheitszonen enden, Haupteinfallstraßen der Stadt immer wieder kurzfristig für die 19
Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter der EU gesperrt, die Fahrt zur Arbeit eine Herausforderung. 20.000 Polizisten werden in der Stadt
sein, Hubschrauber in der Luft kreisen, am Airport müssen die Fluggäste mit Verzögerungen rechnen, wenn die Air Force One und andere Regierungsmaschinen landen.

All das nervt viele Bürger schon jetzt gewaltig. Die Skepsis ist zu greifen, wie zuletzt auch unsere (nicht repräsentative) Umfrage unter den Abendblatt-Lesern zeigte: Drei Viertel derjenigen, beteiligten, finden es nicht gut, dass das Gipfeltreffen in der Hansestadt stattfindet. Und vorher gefragt hat sie niemand.

Darauf will die rot-grüne Mehrheit in der Bürgerschaft nun reagieren. Wenn der Senat die Hamburger am Sonntag, dem Tag nach dem Gipfel, in die Museen einlädt, ist das ein Signal. (…) Etwas lebensnaher wäre es allerdings gewesen, wenn man sich dazu hätte durchringen können, Busse und Bahnen kostenlos fahren zu lassen.

So wäre ein unmittelbarer Zusammenhang zum Gipfel hergestellt worden: Erleichterungen bei Bussen und Bahnen als Antwort auf die Beeinträchtigung des Verkehrs. Zumal die Bürger aufgerufen sind, an den G20-Tagen das Auto stehen zu lassen und auf den ÖPNV umzusteigen. Niemand kann ernsthaft annehmen, dass mehr Leute in die Innenstadt fahren, selbst wenn sie dort nichts zu tun haben – nur weil das nichts kostet.

Ob die Initiative von Rot-Grün nun eine Geste zu nennen ist oder eher ein „Gestchen“: Man kann es nicht einerseits richtig und gut finden, dass die Schwellen- und Industrieländer zusammenkommen, um über die Probleme der Welt zu reden, aber ablehnen, dass sie es vor der eigenen Tür tun. Das passt nicht zu unserem großstädtischen Anspruch.
Mitdiskutieren und sich einbringen, die vielen kritisch-informativen Angebote von Kultureinrichtungen, Kirchen, Gewerkschaften und anderen nutzen, Protest gegen Despoten und Fehlentwicklungen der Globalisierung deutlich machen — das sind die richtigen Antworten auf G20.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/05/30/abendblatt-und-zeit-leserinnen-fordern-anlaesslich-des-g20-hvv-umsonst/feed/
Soli-Button Aktion http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/05/12/soli-button-aktion/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/05/12/soli-button-aktion/#comments Fri, 12 May 2017 08:49:31 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/05/12/soli-button-aktion/ Solidarität gegen HVV-Schikanen!

Dokumentation einer coolen Aktionsidee. Uns wurde der folgende Text zugechickt und wir hoffen auf weitere Brichte und Verbreitung der Aktionsidee:

Jede*R von uns hat mal kein Ticket, Du hast es vergessen, kein Geld eins zu kaufen, keine Lust den HVV zu unterstützen oder ähnliche Gründe. Ärgerlich ist es bloß, wenn man dann von den Kontrolleur*Innen erwischt wird und (mal wieder) 60 Euro zahlen muss.

Zur selben Zeit sind aber auch viele Menschen unterwegs, die noch eine weitere Person auf ihrem Ticket mitnehmen könnten..
Würde es nicht Sinn ergeben, diese Menschen zusammen zu bringen? – Haben wir uns auch gedacht!

Ab jetzt gibt es gelbe Anstecker, die sich Personen mit einer freien Mitfahrgelegenheit auf der Fahrkarte an ihre Jacke pinnen können, um sich so für Menschen ohne Fahrkarte erkennbar zu zeigen.
Diese findet ihr ……………….. (Orte folgen).
Für weitere Orte geht auf https://de.indymedia.org/… (kommt noch!!)

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2017/05/12/soli-button-aktion/feed/
transform! Interview http://hvvumsonst.blogsport.de/2016/06/02/transform-interview/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2016/06/02/transform-interview/#comments Thu, 02 Jun 2016 12:17:15 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2016/06/02/transform-interview/ In der aktuellen (sehr famosen!) Ausgabe des Magazins „transform“ ist ein Interview mit uns erschienen.
zur Zeitung

Es ist so zurechtgekürzt, dass es nicht unbedingt Einblick in die Tiefenstruktur unserer Argumentation gewährt aber immerhin zur Dikussion anregt.
trans

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2016/06/02/transform-interview/feed/
Planka.nu im Centro Sociale http://hvvumsonst.blogsport.de/2016/03/10/planka-nu/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2016/03/10/planka-nu/#comments Thu, 10 Mar 2016 17:37:56 +0000 HVV umsonst Termine http://hvvumsonst.blogsport.de/2016/03/10/planka-nu/ Vorab-Info auf: Facebook

Lesung ,Diskussion, Agitation mit „Planka NU!“

WWW.CENTROSOCIALE.DE, SO., 20.3., 17 UHR

VERANSTALTER:
HVV umsonst! und Gegenstrom Hamburg

Hier unser Veranstaltungs-Flyer: (PDF, 624 Kb)
Planka PDF

Hier der Flyer „VERKEHRSMACHTORDNUNG“: (PDF, 184 Kb),
weiter unten auch als Text…
PM VMO

Zwei Aktivist*innen des schwedischen Netzwerks Planka.nu [dt:
Umsonstfahren. jetzt] – bekannt geworden durch die Gründung eines
Solidaritätsfonds für „Schwarzfahrer*innen“ und den Kampf für
einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr – wollen ihre Analyse der
Zusammenhänge zwischen Verkehr, Umwelt und Klassengesellschaft
erläutern und soziale und ökologische Alternativen diskutieren. Auf
ihrer Rundreise durch Deutschland stellen sie ihre Alltagspraxis vor
und diskutieren die Thesen ihres vor kurzem im Unrast-Verlag
erschienenen Buchs.

Als VerkehrsMachtOrdnung bezeichnen sie ein der
neoliberal-kapitalistischen Gesellschaft angepasstes Verkehrssystem,
das sich gleichzeitig zu einem Grundpfeiler dieser Gesellschaft
entwickelt hat. In dem vorliegenden Buch erläutert das Netzwerk seine
Kritik der Autogesellschaft, analysiert die Zusammenhänge zwischen
Verkehr, Umwelt und Klassengesellschaft und umreißt soziale und
ökologische Alternativen.

In Schweden wurde das Buch mit mehreren Preisen ausgezeichnet und
beschrieben als »Manifest, das durch analytische Schärfe,
Kenntnisreichtum und einen Respekt einflößenden Willen zur Agitation
besticht«. Das Wort Trafikmaktordningen (Titel der Originalausgabe)
wurde 2014 vom Schwedischen Sprachrat in die Liste der
Wortneuschöpfungen des Jahres aufgenommen.

LESEPROBE:

Selbst Leute, die es verwerflich finden, ohne Fahrschein Bus oder
U-Bahn zu fahren, können kaum ernsthaft argumentieren, dass Fahren
ohne Fahrschein mehr Schaden als Falschparken anrichtet.
Umsonstfahrer*innen gehören oft einkommensschwachen Gruppen an und
sind auf das Umsonstfahren angewiesen, um sich innerhalb der Stadt zu
bewegen. Der Falschparker ist hingegen oft ein finanziell besser
gestellter Mann mittleren Alters mit der Ansicht, dass er seinen Wagen
überall hinstellen kann, wo er ihn hinstellen will. Der Falschparker
setzt durch sein Verhalten andere Menschen Gefahren aus, indem er sie
auf die Straße drängt, die Umsonstahrer*innen tun dies nicht. (…)

Im Transportzeitalter hängt das Funktionieren des Marktes von
ständiger Bewegung ab: Daten – Waren – Menschen Erst wenn wir das
herrschende (Auto-) Mobilitätsparadigma verstehen und über unsere
Fortbewegung selbst bestimmen können, eröffnet sich die
Möglichkeit, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. (…)

Die Metropole ist ein Terrain permanenter Konflikte. (…) Glück
muss als gesellschaftliches Projekt angesehen werden. Städte sind so
zu gestalten, dass sie zu unserem Glück beitragen, dass sie
Kollektivität ermöglichen. Wohnviertel, die dem Massenverkehr
angepasst werden, minimieren die Möglichkeiten, soziale
Zusammenhänge aufzubauen. (…)

PRESSEKONTAKT: presse [bei] gegenstromhamburg.dea href=

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2016/03/10/planka-nu/feed/
endlich wieder hinten einsteigen http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/11/20/endlich-wieder-hinten-einsteigen/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/11/20/endlich-wieder-hinten-einsteigen/#comments Thu, 20 Nov 2014 17:57:40 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/11/20/endlich-wieder-hinten-einsteigen/ Unsere Charme -Gegen-Offensive gegen die Ausweitung der Kontrollen
aus

Der HVV hat ein Problem. Viele Fahrgäste aber auch die Fahrerinnen und Fahrer nervt, dass Busse hinten nicht mehr bestiegen werden sollen: Ticket-Kontrollpflicht für die Fahrer. Es dauert so nämlich schlicht länger bis es endlich losgeht. Viele umgehen aber die Kontrollen und halten sich nicht an die Anweisung. Ebenso Fahrgäste wie Chauffeure – Richtig so!
In seiner Not startet der HVV eine Imagekampagne: sympathische Promo- Teams sollen für den Vorneeinstieg werben.
Diesen Aufruf zum Charme-Contest nehmen wir doch gerne an. Im November ist ein extrem sympathisches HVV-Umsonst-Promo-Team unterwegs und wirbt für…- na was wohl?

Hier gehts zum Flugblatt

ats
af
dfg
Hier die Ankündigung des HVV im O-Ton:

Promotionsaktion zum Thema „Einstieg vorn“

In der Zeit vom 20.10.2014 bis 28.11.2014 wird es eine Promotion-Aktion
zum Thema „Einstieg vorn“ geben. Aktuell wird festgestellt, dass die
Bereitschaft zum Einstieg vorn bei den Fahrgästen sinkt. Wenn sich die
Möglichkeit bietet, steigen Fahrgäste verstärkt wieder hinten ein, ohne
ihre Fahrkarten vorne beim Busfahrer vorzuzeigen. Diesem Verhalten,
welches dem Schwarzfahren Vorschub gewährt, soll durch erneute
Promotion-Maßnahmen begegnet werden. Geplant ist eine Promotion mit
mehreren Teams von jeweils zwei Promotern, die an ausgewählten stark
frequentierten Haltestellen (aktuell in Planung: 11 Haltestellen) in 6
definierten Stadtgebieten auf den Einstieg vorn hinweisen.Zusätzlich
werden Teams auf bestimmten Linienabschnitten (aktuelle Planung: auf 29
Linien) zur Mitfahrt in den Bussen eingesetzt. Bei den Einsatzorten
handelt es sich um Linien der Busbetriebshöfe in Bergedorf, Schenefeld,
Harburg, Langenfelde, Barmbek und Wandsbek. Der Schwerpunkt der
Promotionsaktion im Bedienungsgebiet der HOCHBAHN liegt dabei im November.

Die Promoter werden die Fahrgäste an den Bushaltestellen und in den
Bussen freundlich an den Einstieg vorn erinnern und bei Fragen dazu
einen Info-Flyer verteilen. Bei der Mitfahrt in den Bussen werden die
Promoter zusätzlich darauf achten, wer erst beim Busfahrer eine
Fahrkarte kauft und diesen Personen dann einen Flyer zum Thema Neue
Vertriebswege und die damit verbundene Rabattregelung von 3% im HVV
überreichen. Damit soll erreicht werden, dass sich mehr Fahrgäste
bereits vor Fahrtantritt eine Fahrkarte kaufen und damit zu einem
verbesserten, schnelleren Einstieg vorn beitragen.
Es ist vorgesehen, dass die Promoter zusätzlich durch Mitarbeiter der
Verkehrsunternehmen verstärkt werden. Zusätzlich werden in diesem
Zeitraum automatisierte Durchsagen zum Einstieg vorn in den Fahrzeugen
erfolgen.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/11/20/endlich-wieder-hinten-einsteigen/feed/
Schanzenfest 2014: Umfrage gestartet http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/09/28/schanzenfest-2014-umfrage-gestartet/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/09/28/schanzenfest-2014-umfrage-gestartet/#comments Sun, 28 Sep 2014 16:54:52 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/09/28/schanzenfest-2014-umfrage-gestartet/
Am 28.9. dieses Jahres haben wir auf dem Schanzenfest eine Umfrage gestartet: Volksentscheid ja oder nein?
Diese Frage ist eine Reaktion auf interne Diskussionen und eine Auseinandersetzung auf internationaler Ebene über geeignete Strategien zur Erreichung eines fahrscheinlosen ÖPNV.


Im Rahmen unserer Befragung kam heraus, dass sich für uns erstaunlich viel Zuspruch für diese Überlegung zeigt.
Wir werden die Meinungsbildung fortsetzen und an dieser Stelle laufend informieren….

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/09/28/schanzenfest-2014-umfrage-gestartet/feed/
Überarbeitete Broschüre erschienen http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/03/02/ueberarbeitete-broschuere-erschienen/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/03/02/ueberarbeitete-broschuere-erschienen/#comments Sun, 02 Mar 2014 13:45:33 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/03/02/ueberarbeitete-broschuere-erschienen/ Bild Broschüre 2.Auflage

Neben einem Bericht aus der estnischen Hauptstadt Tallinn, in der der ÖPNV seit 2013 frei ist, haben wir verschiedene Einschätzungen zur Forderung nach HVVumsonst zusammengetragen. Manche meinen, dass das für die Umwelt was bringt, andere zweifeln das an. Manche finden einen freien ÖPNV sozial gerecht, andere nicht so und suchen nach anderen Wegen. Klar ist jedoch, dass es eine breite Diskussion um das Thema ÖPNV gibt.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2014/03/02/ueberarbeitete-broschuere-erschienen/feed/
Die Ticketpreise steigen und steigen und …sind irgendwann weg! http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/11/05/die-ticketpreise-steigen-und-steigen-und-sind-irgendwann-weg/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/11/05/die-ticketpreise-steigen-und-steigen-und-sind-irgendwann-weg/#comments Tue, 05 Nov 2013 13:53:14 +0000 HVV umsonst Hintergrund Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/11/05/die-ticketpreise-steigen-und-steigen-und-sind-irgendwann-weg/ Presseerklärung 5.11.2013

Attraktiv geht anders: HVV umsonst statt teurer!

Jedes Jahr das gleiche: der HVV erhöht die Preise. „Moderat“ wie es heißt. Doch auch die dieses Jahr geplanten 3,5% sind zu viel! Stattdessen fordern wir einen fahrscheinfreien öffentlichen Nahverkehr!

Seit vier Jahren kämpft die Initiative HVV UMSONST für einen solidarisch finanzierten ÖPNV in Hamburg. Dass ein solches Modell –sofern politisch gewollt – möglich ist, wird durch viele Städte bewiesen, die sich bereits für einen Gratis-Nahverkehr ausgesprochen haben. Jüngstes Beispiel ist Tallinn, die estnische Hauptstadt, die seit diesem Jahr ein eindeutiges verkehrspolitisches Signal gegen den Autowahn, und somit für das Klima und die sozial gerechte Mobilität setzt.
Laut Senat ist der Fahrscheinpreis gar nicht das entscheidende Kriterium, wichtiger sei die Qualität des Transports (siehe Bürgerschaftsdrucksache Drucksache 20/9377) . „Hiermit wird ein Scheinwiderspruch aufgemacht“ kommentiert Lucy Nansing von HVV UMSONST.
„Dass ein möglichst preiswerter Transport für die BezieherInnen geringer oder keiner Einkommen attraktiv ist liegt auf der Hand. Nichts spricht dagegen das Angebot zu verbessern. Aber wenn der Preis für die Beförderung aber jedes Jahr angehoben wird, soll der HVV offensichtlich bewusst nicht als Alternative gegen das Privatauto in Stellung gebracht werden.“
Diese Aussage wird durch die Ergebnisse einer Senatsdrucksache des Oktober dieses Jahres untermauert. Demnach wird die Preiserhöhung nicht primär mit gestiegenen Betriebskosten oder gesunkenen öffentlichen Zuschüssen begründet, sondern vor allem mit der allgemeinen Preisentwicklung, und besonders der Entwicklung des Dieselpreises. Durch diese Kopplung des ÖPNV-Preises an die Kosten der Automobilität wird dem ÖPNV systematisch und bewusst ein möglicher Kostenvorteil genommen. Doch dieses offenbart nicht nur den fehlenden verkehrspolitischen Mut umzusteuern.
Laut Janine Fischer geschehe dies vor allem auf dem Rücken der einkommensschwachen HamburgerInnen. „Es gibt einen unübersehbaren Zusammenhang zwischen der Einkommenssituation und der Teilhabe an Mobilität“, sagt die Aktivistin vom Bündnis für einen ticketfreien HVV. „Haushalte mit geringerem Einkommen haben häufig kein Auto, ihre Mitglieder bewegen sich in der Regel mit dem ÖPNV, den sie sich aufgrund ständig steigender Preise immer weniger leisten können.“
„Gleichzeitig ist bekannt, dass Hamburg ohne einen radikalen Umbau seines Verkehrskonzeptes unmöglich seine Klimaschutzziele erreichen kann“ ergänzt Erhard Buschmann und beruft sich dabei auf die Studie „Zukunftsfähiges Hamburg“ des renommierten Wuppertal- Instituts. Diese benennt die hohen Folgekosten der Pkws die jede/r Hamburger/in zahlen muss und bezeichnet einen kostenlosen ÖPNV als „ökologisch und auch sozial vernünftige Maßnahme“.
Weiter spitzt er zu: „In Hamburg, der ehemaligen Umwelthauptstadt, erschöpfen sich Visionen für die Stadtentwicklung in einem innerstädtischen Ikea-Komplex und der Elbphilharmonie.“

In Brasiliens zweitgrößter Stadt São Paolo finden derzeit militante Auseinandersetzungen auf der Straße unter der Forderung für einen kostenlosen öffentlichen Europaweit statt. Hiervon ist die Situation hierzulande noch etwas entfernt. Doch Lucy Nansing fügt mit Blick auf vergangene Proteste wie zum Beispiel eine kollektive Gratisfahrt von 500 HamburgerInnen im Mai dieses Jahres zur IBA hinzu: „Mit dieser rückwärtsgewandten Verkehrspolitik legt es die Stadt scheinbar mittelfristig auf eine neue Konfliktlinie an. Den kann sie haben!“

Hamburg, 5.11.2013; HVV umsonst

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/11/05/die-ticketpreise-steigen-und-steigen-und-sind-irgendwann-weg/feed/
Die Wahrheit über steigende Fahrscheinpreise http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/10/28/die-wahrheit-ueber-steigende-fahrscheinpreise/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/10/28/die-wahrheit-ueber-steigende-fahrscheinpreise/#comments Mon, 28 Oct 2013 13:49:51 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/10/28/die-wahrheit-ueber-steigende-fahrscheinpreise/ Die Fraktion der Linkspartei hat eine Anfrage an die Bürgerschaft gerichtet, in der sie Rechenschaft über die Kostenkalkulation des HVV einfordert. Aus der Antwort geht hervor, dass sich der Kostendeckungsgrad die letzten Jahre kontinuierlich verbessert hat. Steigende Ticketpreise sind so entgegen aller Rethorik nicht als betriebswirtschaftliche Notwendigkeit sondern als politisch bewusst genutztes Instrument zur Protektionierung des Autoverkehrs zu erkennen.
Wir werden uns dieser Thematik mit einem Schwerpunkt in unserer im November neu aufgelegten Broschüre dezidiert auseinandersetzen.
Hier geht es zur Drucksache Bild Broschüre 2.Auflage“ alt=“Broschüre 2. Auflage“ />

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/10/28/die-wahrheit-ueber-steigende-fahrscheinpreise/feed/
Sao Paolo brennt, Sankt Pauli pennt http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/10/25/sao-paolo-brennt-sankt-pauli-pennt/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/10/25/sao-paolo-brennt-sankt-pauli-pennt/#comments Fri, 25 Oct 2013 13:38:12 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/10/25/sao-paolo-brennt-sankt-pauli-pennt/ Proteste gegen höhere ÖPNV-Preise und für einen kostenlosen öffentlichen nahverkehr in Sao Paolo/ Brasilien eskalieren.
Hier einige links zu aussagekräftigen Artikeln:
taz vom 25.10.2013
junge welt vom 22.6.13

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/10/25/sao-paolo-brennt-sankt-pauli-pennt/feed/
HVV umsonst goes Euromayday goes Williburg http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/05/01/hvv-umsonst-goes-euromayday-goes-williburg/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/05/01/hvv-umsonst-goes-euromayday-goes-williburg/#comments Wed, 01 May 2013 17:22:11 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/05/01/hvv-umsonst-goes-euromayday-goes-williburg/ Im Rahmen des Euromayday fuhren heute, am 1. 5., unter dem „HVV-Umsonst!“-Banner (bzw. Luftballon) laut Expertenschätzungen 350 verwegene Euromayer*innen ticketfrei per S-Bahn von „Landungsbrücken“ nach „Veddel“.
So schlossen sie gemeinsam, solidarisch, mutig, quietschvergnügt und äußerst hip die geographische Lücke, welche durch die Euromayday-Route gelassen wurde.
Lücke? Weg=Ziel! Eine zusammenhängende Demo auf zwei Seiten der Elbe? Heutzutage doch kein Problem! So handelte es sich immerhin um die bisher größte gemeinsam und offen propagierte Gratisfahrt in Hamburg. Und das bei guter Stimmung: in einigen Waggons wurde gechillt, geflyert; in anderen gesungen & geklatscht und die Passanten agitiert (ungefragt zugetextet).
Damit nicht genug: In Wilhelmsburg wurde der Umsonst-Reigen fortgesetzt: obwohl es im Leben wichtigeres als stussige Gartenshows gibt wurde diese bei der willkommenen Gelegenheit kritisch beäugt und für hässlich, überflüssig und eigentlich zu teuer befunden.

Weitere Berichte folgen, schaut auch auf der site des Euromayday!

Unser vorläufiges Fazit der bisher größten angekündigten Umsonstfahrt: normal!

Hier geht es zum während der Demo verteilten Aufruf.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2013/05/01/hvv-umsonst-goes-euromayday-goes-williburg/feed/
Endlich! Klebende Gedichte! http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/08/31/klebende-gedichte/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/08/31/klebende-gedichte/#comments Fri, 31 Aug 2012 15:26:05 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/08/31/klebende-gedichte/ Schanzenviertelfest:
HVV-umsonst-Agitation! Feine Reime!

Am 25. 8. nutzen wir das alljährliche Schanzenviertelfest um unser neues Propaganda-Konzept zu promoten:
Lustige, feine Reime, die die Vorzüge eines freien ÖPNV preisen.

Aufkleber 1
Aufkleber 2
Aufkleber 3

Noch besser war folgende Erkenntnis:
Die Schwarmintelligenz wirkt für uns:
Viele der Passant_innen hatten auch sehr gute, teils noch bessere Reime. Diese dokumentieren wir im Folgenden.
falls euch auch noch welche einfallen: schickt sie uns, wir planen bereits eine zweite Kollektion!

Alle HVV-Umsonst-GenossInnen flirten beschwingt auf der gemeinsamen Reise
außer Arsch Jochen,
der kommt in seinem SUV gekrochen!
(DJ BumBum)

Der HVV
hält sich für schlau
doch wir sind schlauer
-der HVV ist sauer
(Mareike Gerber)

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/08/31/klebende-gedichte/feed/
Was spricht gegen einen freien ÖPNV http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/07/22/was-spricht-gegen-einen-freien-oepnv/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/07/22/was-spricht-gegen-einen-freien-oepnv/#comments Sun, 22 Jul 2012 11:30:41 +0000 HVV umsonst Termine Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/07/22/was-spricht-gegen-einen-freien-oepnv/ Für unsere nächsten Gruppentreffen haben wir uns vorgenommen mal die Argumente, die gegen unsere Forderung nach einem freien ÖPNV angeführt werden zu durchleuchten. Dazu sind alle Interessierten herzlichst eingeladen.
Wir treffen uns jeden 3. Mittwoch im Monat im AVANTI-Büro, Werkstatt 3 im dritten Stock, Nernstweg 32 in Altona um 20:00 Uhr

- 15.8.2012: Fortsetzung der Diskussion um möglichen zusätzlichen Ressourcenverbrauch: Freier ÖPNV ist nicht der Entscheidende Umstiegsanreiz für Autofahrer! Freier ÖPNV hat zusätzlichen Verkehr zur Folge, weil Radfahrer und Fußgänger dann auch umsteigen! Ziel für den Umweltschutz müsste aber eine Verringerung des Verkehrs sein! Die Ausbeutung des Südens geht weiter, weil freier ÖPNV eine zusätzliche Energiesubventionierung bedeuten würde!

- 19.9.2012: Freier ÖPNV ist nicht gerecht, weil dann Nichtnutzer (z.B. Fußgänger und Autofahrer) indirekt über Steuern auch für den ÖPNV zahlen würden!

- 17.10.2012: Die Qualität des ÖPNV ist wichtiger als der Preis für den Umstieg!

- 21.11.2012: Freier ÖPNV ist nicht finanzierbar

Wir würden uns über mitdiskutierende Menschen freuen.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/07/22/was-spricht-gegen-einen-freien-oepnv/feed/
2. JUNI – Grüne Jugend: Mit dem HVV kostenlos zur Demonstration http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/21/2-juni-gruene-jugend-mit-dem-hvv-kostenlos-zur-demonstration/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/21/2-juni-gruene-jugend-mit-dem-hvv-kostenlos-zur-demonstration/#comments Mon, 21 May 2012 03:57:55 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/21/2-juni-gruene-jugend-mit-dem-hvv-kostenlos-zur-demonstration/

Junge Grüne fordern kostenlose HVV-Nutzung am 2. Juni. Bürger sollen an der Demonstration gegen rechtsextremen Aufmarsch teilnehmen können.
Quelle: Hamburger Abendblatt

Mit der Initiative “Hamburg bekennt Farbe: Für Demokratie, Toleranz und Vielfalt” will am 2. Juni ein Bündnis aus Gewerkschaften, Politik, Kirchen und Künstlern wie Udo Lindenberg gegen einen geplanten Aufmarsch Rechtsextremer demonstrieren. Damit so viele Bürger wie möglich an der Gegendemo teilnehmen können, verlangen die Jungen Grünen an diesem Tag die konstenfreie Nutzung des HVV.

Einen offenen Brief mit der entsprechenden Forderung haben sie dem Hamburger Senat jetzt übergeben.

+++ Prominente rufen zu Protest gegen Rechts auf +++

+++ 20.000 wollen gegen Neonazi-Demo protestieren +++

„Es ist unsere Aufgabe, alle Hamburger und Hamburgerinnen an diesem Tag zu gewinnen, um in die Innenstadt zu kommen und Gesicht zu zeigen“, heißt es in dem Schreiben. Da jedoch nicht jeder ein Auto, ein Fahrrad oder genügend Kleingeld für Bus und Bahn besitze, sei es in den Augen der Jungpolitiker sinnvoll, „für den 2. Juni 2012 einen ,Kostenlosen HVV‘“ auszurufen.

„Mögliche Gewinnverluste des HVV dürfen kein Argument sein, wenn es darum geht, als lebendige Stadtgemeinschaft der Demokratie und Toleranz gemeinsam auf die Straßen zu gehen“, schreiben die Jungen Grünen weiter.

Bislang hat der Senat zu dem offenen Brief noch keine Stellung bezogen.

Artikel erschienen am 18.05.2012

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/21/2-juni-gruene-jugend-mit-dem-hvv-kostenlos-zur-demonstration/feed/
taz- Artikel: Facebook statt Fahrkarte http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/08/taz-artikel-facebook-statt-fahrkarte/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/08/taz-artikel-facebook-statt-fahrkarte/#comments Tue, 08 May 2012 13:11:13 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/08/taz-artikel-facebook-statt-fahrkarte/ Schwarzfahren kann ziemlich teuer werden. Auf Facebook und Twitter tauschen sich Schwarzfahrer in Großstädten aus und warnen sich vor Kontrollen.
Wer erwischt wird, muss zahlen. Und Schwarzfahren kann teuer werden. Nicht nur das erhöhte Beförderungsentgelt von 40 Euro, sondern auch Strafanzeigen sind mögliche Konsequenzen. Trotzdem nutzen viele die öffentlichen Verkehrsmittel, ohne dafür zu bezahlen.

Um das Risiko erwischt zu werden, möglichst gering zu halten, bedienen sich die Schwarzfahrer bei Facebook und Twitter. Auf den beiden Plattformen können sie sich austauschen und gegenseitig vor Kontrollen warnen. Über Einträge, die an Blitzermeldungen im Radio erinnern, verständigen sich die Nutzer über den Ort und den Zeitpunkt der Zugriffe. Andere Nutzer machen sich mehr Mühe, beschreiben das Aussehen erspähter ziviler Kontrolleure genau.

Jedes Mitglied der sozialen Online-Platformen kann diese Informationen veröffentlichen. Durch die Verbreitung von internetfähigen Handys können die Nutzer auch von unterwegs problemlos Nachrichten senden und empfangen. Meldungen wie „kontrollen in der S2 erding, höhe laim. Letzter wagon“, kann dann jeder lesen.

Münchner Verkehrsgesellschaft bleibt gelassen
In München enstand so der mvvblitzer. Bei Facebook hat die Seite mittlerweile 14.000 Sympathisanten. Gegründet hat das Portal ein Münchner Informatik-Student im Herbst letzten Jahres. „Die öffentlichen Verkehrsmittel sollten sehr billig sein, wenn nicht sogar umsonst“, sagt er. Seinen Namen will er nicht nennen. Mit seinen Seiten möchte er die MVG zur Preissenkung bewegen. Als nächstes plant der junge Mann eine Smartphone-App. Damit soll es noch leichter werden, Kontrollen zu melden.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) sieht diese Aktion gelassen. „Die Meldungen sind kurze Momentaufnahmen. Unsere Kontrolleure sind in aller Regel permanent unterwegs und wechseln häufig Züge“, meint die Sprecherin Bettina Hess. Pro Jahr entgehen der MVG nach eigenen Angaben Einnahmen in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro. Das entspreche dem Anschaffungswert von 30 Gelenkbussen.

Einige User sind fast schon selbstlos. Sie wollen gar nicht sich selbst davor bewahren, erwischt zu werden, sondern andere. Manche haben selbst eine Monatskarte, wollen aber denen helfen, die sich kein Ticket leisten können. „In München gibt es kein Semesterticket und die Preise sind unverschämt. Ich will andere Studenten warnen!“, erklärt ein Nutzer der Plattform.

Ähnlich der Blitzerwarnungen im Radio bewegen sich die Warnsysteme in einer rechtlichen Grauzone. Die Schwarzfahrer können nicht belangt werden, so lange sie keine Fotos von Kontrolleuren veröffentlichen oder sie beleidigen. Nicht nur in München gibt es Plattformen, die das Schwarzfahren vereinfachen sollen. Ende vergangenen Jahres ist auch in Hamburg ein solches Frühwarnsystem entstanden.

Reaktionen hauptsächlich positiv
Am Mittwochnachmittag hatte die Facebook-Seite „Schwarzfahren Hamburg“ noch über 6000 Mitglieder. Kurze Zeit später wurde die Seite gelöscht. Facebook will dazu keine Angaben machen, gibt aber zu Bedenken, dass der Gründer die Seite auch selbst gelöscht haben könnte. Mittlerweile wurde eine neue Seite ins Leben gerufen.

Auch dem HVV entgehen nach eigenen Angaben durch Schwarzfahrer jährlich Einnahmen in Höhe von schätzungsweise 20 Millionen Euro. Offenbar inspiriert durch die Berichte aus Hamburg hat sich in Berlin die Gemeinschaft namens „Schwarzfahren Berlin“ gegründet. Sie verzeichnet derzeit enormen Zulauf.

Zu den Projekten gibt es unterschiedliche Resonanz. Selbstverständlich gibt es auch Kritiker. Dies sind meist Leute, die ihre Fahrscheine bezahlen und behaupten, die Schwarzfahrer führten zu höheren Fahrpreisen. Beschimpfungen müsse der Gründer des mvvblitzer hin und wieder lesen. Auf den Facebook-Seiten wären Rückmeldungen aber hauptsächlich positiv, sagt er
(4. 8. 11)

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/08/taz-artikel-facebook-statt-fahrkarte/feed/
Presseeklärung 1. Mai http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/01/56/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/01/56/#comments Tue, 01 May 2012 15:25:48 +0000 HVV umsonst Hintergrund Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/05/01/56/

zum
Bild
der
Aktion:

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Presseerklärung HVV Umsonst / 1. 5.
1. Mai ticketfrei: Der Krise ein Schnäppchen schlagen!

AktivistInnen und Freunde des Bündnisses „HVV Umsonst“ haben heute, am ersten Mai 2012, eine gemeinsame, öffentlich angekündigte Umsonstfahraktion durchgeführt.
Nach Abschluss der 1. Mai- Demo des DGB am Fischmarkt setzten sich um 13.00 Uhr ca. 50 DemonstrantInnen unter dem Ruf „free public transport“ und „1. Mai ticketfrei!“ in Richtung S- Bahnhof Reeperbahn in Bewegung.
Der mit Luftballons, Fahnen und selbstgebastelten Freifahrtscheinen bewaffnete Zug bog jedoch an der Ecke Pepermölenbek in Richtung Fischauktionshalle ab und erklomm fröhlich eine HADAG- Fähre in Richtung Landungsbrücken.

Janine Fischer nutzte die Gelegenheit die weiteren anwesenden Passagiere auf den Zusammenhang von der Forderung und den 1. Mai Protesten hinzuweisen:
Anlässlich des 1. Mai weise die internationale Arbeitsorganisation ILO auf den alarmierenden Fakt hin, dass die Zahl der ungesicherten Beschäftigungsverhältnisse rasant anwachse. Der Niedriglohnsektor weite sich rasant aus und die Anzahl derer, die trotz harter Arbeit ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können nehme dramatisch zu.
Deshalb, so Fischer, sei die Gesellschaft gezwungen den Zugang zu einem menschenwürdigen Leben solidarisch, das heißt unabhängig von der Stellung im Erwerbsleben zu ermöglichen. Die Frage nach der gerechten Verteilung der Nutzung von Mobilität müsse genauso beantwortet werden wie die Frage nach gerechter Verteilung von Bildung oder Gesundheit. Am ersten Mai gelte es zwar nach wie vor für mehr Lohn, aber auch außerhalb der Betriebe für gleiche Zugangschancen zu den materiellen und kulturellen Ressourcen der Gesellschaft zu kämpfen.

Der bunte Zug wechselte am Umsteigepunkt Landungsbrücken das Fortbewegungsmittel und stieg in die S- Bahn nach Altona um. Mit umgeklappten Regenschirmen wurde den Überwachungskameras die Möglichkeit zu filmen eingeschränkt.

Im Bahnhof Altona wurde eine abschließende Kundgebung abgehalten, dort kündigte Fischer selbstbewusst weitere Aktionen z. B. im Rahmen des Hafengeburtstages an: „Wir haben die Debatte in Hamburg erfolgreich eröffnet und wir haben die besseren Argumente auf unserer Seite. Wir können und wollen es uns auch künftig nicht verkneifen, der Regierung und ihren Vorgängern ihre millionenteuren Sündenfälle wie Elbphilharmonie und das Mühlenberger Loch aufs Brot schmieren.
Fischer bezeichnete das Etikett der „Umwelthauptstadt“ für Hamburg als lächerliche Mogelpackung: „Sozial wie ökologisch ist Hamburg angesichts des ungebrochenen Autofetischismus, fortsetzender Ausgrenzung durch steigende Mieten und HVV-Preise eine Lachnummer“. Gegen 14.00 Uhr löste sich der Zug auf und beteiligte an der „Euromayday-Parade“.

Weitere Nachfragen oder Bilderwünsche: 0157-34680927

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NEU: Der Umsonstfahrschein! http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/neu-der-umsonstfahrschein/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/neu-der-umsonstfahrschein/#comments Mon, 30 Apr 2012 16:52:29 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/neu-der-umsonstfahrschein/
Ganz neu, zum Aktionstag

„Erster Mai – ticketfrei“:

Der Umsonstfahrschein

zum Ausdrucken

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den HVV ;-) oder die Polizei ;-) ___

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/neu-der-umsonstfahrschein/feed/
Presseerklärung: HVV Umsonst zum 1. Mai http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/presseerklaerung-hvv-umsonst-zum-1-mai/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/presseerklaerung-hvv-umsonst-zum-1-mai/#comments Mon, 30 Apr 2012 15:46:44 +0000 HVV umsonst Hintergrund Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/presseerklaerung-hvv-umsonst-zum-1-mai/ Erster Mai, ticketfrei!

Am 1. Mai 2012 nehmen sich in Hamburg viele Menschen das Recht auf einen fahrscheinfreien öffentlichen Nahverkehr: gemeinsam, solidarisch, selbstverständlich!

Nach Abschluss der DGB – Kundgebung am Fischmarkt will das Bündnis „HVV umsonst“ mit vielen Menschen ohne Ticket – dafür mit viel Tamtam – zum Auftakt der euromayday-Parade nach Altona (Harkortstr.) fahren und so das Recht auf einen freien öffentlichen Personennahverkehr verwirklichen.

„Es gibt einen unübersehbaren Zusammenhang zwischen der Einkommenssituation und der Teilhabe an Mobilität“, sagt Janine Fischer vom Bündnis für einen ticketfreien HVV. Haushalte mit geringerem Einkommen haben häufig kein Auto, ihre Mitglieder bewegen sich in der Regel mit dem ÖPNV, den sie sich aufgrund ständig steigender Preise immer weniger leisten können.

„Gleichzeitig ist bekannt, dass Hamburg ohne einen radikalen Umbau seines Verkehrskonzeptes unmöglich seine Klimaschutzziele erreichen kann“ ergänzt Erhard Buschmann und beruft sich dabei auf die Studie „Zukunftsfähiges Hamburg“ des renommierten Wuppertal- Instituts. Diese benennt die hohen Folgekosten der Pkws die jede/r Hamburger/in zahlen muss und bezeichnet einen kostenlosen
ÖPNV als „ökologisch und auch sozial vernünftige Maßnahme“.

Am 25.3.2012 meldete die DPA, dass sich die Einwohnerinnen von Tallinn, der estnischen Hauptstadt in einer einwöchigen Befragung mit deutlicher Mehrheit für einen Gratis-Nahverkehr ausgesprochen haben. Dieses und andere europäische Beispiele (Hasselt, Aubagne,…) zeigen, dass ein ticketfreier Nahverkehr –sofern politisch gewollt – möglich ist.

Europaweit finden derzeit als Reaktion auf die Abwälzung der Krisenkosten auf die Allgemeinheit Aneignungsaktionen statt: „Wir bezahlen nicht für eure Krise, wir bestehen auf Teilhabe!“ ist laut dem Bündnis das richtige Motto auch in Hamburg.

Weitere Informationen unter Telefon: 0157-34680927

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/presseerklaerung-hvv-umsonst-zum-1-mai/feed/
HVV Umsonst auf Nahverkehr Hamburg http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/hvv-umsonst-auf-nahverkehr-hamburg/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/hvv-umsonst-auf-nahverkehr-hamburg/#comments Mon, 30 Apr 2012 13:26:33 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/hvv-umsonst-auf-nahverkehr-hamburg/

Der Bericht von
Nahverkehr Hamburg

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Angesichts der Debatte um einen kostenlosen Nahverkehr in Hamburg hat das Aktionsbündnis „HVV umsonst“ dazu aufgerufen, morgen, am 1. Mai, ohne Ticket mit Bus und Bahn zu fahren.

Nach eigenen Angaben will das Bündnis im Anschluss an die morgige DGB-Kundgebung am Fischmarkt „mit vielen Menschen ohne Ticket – dafür mit viel Tamtam“ zur Euromayday-Parade nach Altona fahren. (mehr…)

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/30/hvv-umsonst-auf-nahverkehr-hamburg/feed/
HVV Umsonst auf Radio Hamburg http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/26/hvv-umsonst-auf-radio-hamburg/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/26/hvv-umsonst-auf-radio-hamburg/#comments Thu, 26 Apr 2012 13:22:16 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/26/hvv-umsonst-auf-radio-hamburg/
Der Bericht von
Radio Hamburg

Kostenloses Fahren
mit dem HVV gefordert

Auch das Diakonische Werk und der Zukunftsrat in Hamburg fordern jetzt für unsere Stadt, dass der HVV kostenlos wird.

Es klingt ein wenig wie ein Traum: Kostenlos hier in Hamburg Bus und Bahn fahren? Sprichtwörtlich ist dieser Zug möglicherweise noch nicht abgefahren. Auch das Diakonische Werk und der sogenannte Zukunftsrat fordern jetzt für unsere Stadt „Nahverkehr ohne Fahrkarten“. (mehr …)
(Rechtschreibfehler bereinigt!)

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/26/hvv-umsonst-auf-radio-hamburg/feed/
HVV Umsonst auf Sat 1 http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/hvv-umsonst-auf-sat-1/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/hvv-umsonst-auf-sat-1/#comments Wed, 25 Apr 2012 19:44:53 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/hvv-umsonst-auf-sat-1/

Sat1-Beitrag,

Dauer:
2:28 Min.


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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/hvv-umsonst-auf-sat-1/feed/
Vortrag auf der Diakonie- Konferenz http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/vortrag-auf-der-diakonie-konferenz/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/vortrag-auf-der-diakonie-konferenz/#comments Wed, 25 Apr 2012 18:24:20 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/vortrag-auf-der-diakonie-konferenz/ Klimapolitik konkret: Recht auf Mobilität statt Autowahn = ÖPNV Umsonst!
Beitrag von HVV Umsonst auf Diakonie- Konferenz; HH, 24. 4. 12

Während im Feld Energiepolitik die Widersprüche zwischen Klima-Schönwetterreden und dem tatsächlichen Handeln der Herrschenden am deutlichsten zu Tage treten und am Angreifbarsten sind, lassen sich am Themenfeld Mobilität am stärksten die gewünschten Allianzen zwischen sozialpolitischen und ökologischen Interessen schmieden und am naheliegendsten, die Alternativen zum derzeitigen Produktions- und Konsummodell aufzeigen.

Angesichts der Klimakatastrophe und dem Auslaufen fossiler Energieträger ist allen, die es wissen wollen klar, dass ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel notwendig ist. Insgesamt ist der Irrglaube in technische Lösungen weit verbreitet. Wirklich regenerative Energien können den derzeitigen Energiebedarf (nicht nur Strom) aber nicht decken, ganz zu schweigen von dem einer Weltbevölkerung, die das „westliche Modell“ verallgemeinern wollte.

Dennoch bleibt Umweltpolitik erfolglos und antiemanzipatorisch, wenn sie nicht die Hoffnung auf ein besseres Leben verkörpert. Das gilt schon jetzt, wird aber spätestens dann extrem wichtig, wenn das Klimathema an Relevanz für die Legitimierung der Absenkung des Lebensstandards und den Ausbau autoritärer Strukturen gewinnt. Es gilt also in unseren Kämpfen, die demokratische Perspektive eines »guten Leben« aufleuchten zu lassen und dabei gleichzeitig nicht zu verschweigen, dass eine ökologische Gesellschaftsordnung auch heißen wird, auf liebgewonnene Gewohnheiten zu verzichten.

Zweierlei Ziele müssen wir aus emanzipatorischer Perspeltive also in unseren Forderungen und unserer Argumentation verknüpfen. Verknüpfen heißt nicht geschickt Widersprüche glätten oder kaschieren sondern real zusammenbringen.

1. Es geht so nicht weiter, nachhaltige und sozial gerechte, besonders international gerechte Wirtschaft braucht Rationierung. Braucht Steuerung und zwar in Richtung Einschränkung von Energieverbrauch.
2. Modelle, die wir vorschlagen, müssen überzeugen können, müssen zustimmungsfähig also schlicht attraktiv sein. Sie müssen vorstellbar und schick sein.

Im Bereich Mobilität lässt sich hier besonders gut anknüpfen. Denn der Verkehrssektor trägt gegenwärtig 20% zum globalen CO2-Ausstoß bei. Zugleich ist die Lösung des Problems relativ klar: deutlich weniger Auto, wesentlich mehr öffentlicher Verkehr (im Nah- und Fernbereich). Klar ist dabei, dass dieser kostenlos oder zumindest sehr billig sein muss.

Die Forderung nach einem Grundrecht auf Mobilität, also kostenfreie Beförderung, kann ein exemplarischer Wegweiser sein. Mobilität, nicht Individualverkehr mit seinen massiven CO2-Emissionen, gilt es angesichts der dringend anstehenden Abkehr von fossilen Energieträgern als Wert und Grundrecht zu verteidigen: »Mobilität für Alle!«.

Ein massiver Ausbau des ÖPNV ist zumal die Voraussetzung dafür, dass der Kampf gegen Autoverkehr nicht zu einem Weltfremden links-Mittelstands-Großstadt-Ding wird, weil er erst die Alternativen für diejenigen eröffnet, die z.B. weite Arbeitswege auf sich nehmen müssen.

Die Verbindung von sozialen und Ökofragen ist im Thema angelegt. Hier gilt es besonders hervorzuheben, dass anders als bei einer abstrakten, moralisierenden Behandlung der Klimafrage bzw. Auseinandersetzung über Kernenergie, die die Generationengerechtigkeit ins Zentrum der Argumentation setzt, bei der Frage nach Gestaltung der Ticketpreise bereits unmittelbar die ökologische und daraus erwachsene soziale Misere in der Durchschnitts-Metropolengesellschaft angekommen ist.
Oder nochmal klarer: in der Mehrzahl sind Ökobewegte vorausschauende, aber nicht direkt betroffene Gutmenschen aus den ruhigen Zonen des Globus. Hingegen ist peak-oil, die Krise des Fossilismus in Form von Bewegungseinschränkungen und permanenter Verteuerung der Tickets bereits unmittelbar in allen Portemonnaies spürbar.

Bisherige Kampagnen für einen kostenlosen öffentlichen Verkehr

Einige Städte haben bereits einen freepublictransport eingeführt: Aubagne, Portland, Hasselt… Tallinn hat letzten Monat erst einen „TVV“ auf den Weg gebracht. Und in verschiedenen Städten in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern gab es schon Kampagnen, die sich dieses Themas aus einer emanzipatorischen Perspektive angenommen haben.

In Tübingen, Bremen, Berlin, Erfurt gab bzw. gibt es Kampagnen, die die Forderung nach einem kostenlosen ÖPNV mit sozialen und ökologischen Argumenten begründet haben. In Nürnberg und Düsseldorf wurden bzw. werden Kampagnen für ein Sozialticket aus einer i.e.L. sozialpolitischen Begründung gemacht. In Düsseldorf konnte tatsächlich ein verhältnismäßig günstiges Sozialticket erreicht werden.
In weiteren Städten wird an dem Thema gearbeitet (Jena, Frankfurt am Main,…). Auch in Österreich oder Schweden gab es Aktivitäten in diese Richtung. Die „Campaign for Free Public Transport“ versucht die verschiedenen lokalen bzw. regionalen Kampagnen in Europa zu vernetzen. Auch in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland gibt es Bündnisse, die zu dem Thema arbeiten.

HVV Umsonst!
In Hamburg gibt es seit einem Jahr HVV umsonst.
Stichwortartiger Rückblick auf Aktionen:
Lokale Agitprop-Aktionen, Aktionen des zivilen Ungehorsams bei internationalen events (z.B. Weltklimagipfel in Kopenhagen) ; Spaßaktionen: Kaperfahrt, Umsonstfahraktionen.
Inhaltliche Präsenz: RAS- Kongress, Lesetage selber machen, Hafengeburtstag, Methfesselfest,
Publikationen: Blog, Artikel zu Schwarzfahrdebatte, twitter, facebook, aktuelle Broschüre…
Vernetzung: Int. Workshop in Berlin WSF/ ESF,

Strategie?
HH: Insgesamt stets großes Wohlwollen, aber überhaupt keine Verbreiterung / Dynamik.
Insgesamt zeigt die konkrete Erfahrung der Umsonstaktionen in HH, HB, B, dass es eine erstaunlich gute Medienresonanz gab, das Klimathema offensichtlich zog und auch viele angesprochene Bürgis in den Bahnen und Bussen durchaus positiv auf unser Anliegen reagierten.
Aber es gelang in HH weder die aktivistische Szene noch ein gemäßigtes Spektrum in einem großen Ausmaß für die Teilnahme an den Aktionen zu begeistern. Was heißt das?
>Für Kampagne zu klein, zu wenig Bezugnahme seitens der assoziierten Szene.
>Versuchen eher in laufende Debatten zu intervenieren als eigene Öffentlichkeit herzustellen.
>Agendasetting

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/vortrag-auf-der-diakonie-konferenz/feed/
Presseschau danach – die Diskussion geht weiter! http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/presseschau-danach-die-diskussion-geht-weiter/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/presseschau-danach-die-diskussion-geht-weiter/#comments Wed, 25 Apr 2012 15:55:19 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/presseschau-danach-die-diskussion-geht-weiter/ So, die Presseschau, nach unserem Auftritt in der
Diakonie Hamburg-Altona:

Das Wedel-Schulauer Tageblatt erwähnt uns immerhin
(leider ohne Link!) mit dem Spruch:
„Was abstrus klingt, erhebt die Initiative „HVV umsonst“ zur politischen Forderung“…
Der Artikel geht aber nicht über die Thesen von CDU und FDP von gestern hinaus:
HVV für lau: „Illusorisch“

Die Welt bleibt sachlich, neutral bis symathisierend – Ein Herz fürs Klima und Arme:
Gratis-Tickets für Busse und Bahnen an der Elbe
(ohne Fragezeichen!!!)

Aus dem selben Hause mit dem quasi identischen Text, aber mit einem witzigen Kommentar aus der ADFC-Liste:
„Das Abendblatt ist doch immer wieder für einen Lacher gut. Oder zumindest unsere Politiker:
[quote] Für Klaus-Peter Hesse (CDU) wäre ein Gratis-HVV “völlig unsozial und ungerecht gegenüber den Autofahrern.“
Endlich mal ein edler Streiter, der sich kompromisslos für die schwächsten der Schwachen einsetzt! [/quote]
Radikale Idee: Gratis-Tickets für den HVV

Die Mopo legt seit dem gestrigen Tagesthema (mit derzeit 116 Kommentaren) nach und berichtet wie und wo es bereits Umsonst-Nahverkehr gibt:
So läuft es in anderen Städten

Und zu guter Letzt unser derzeitiger Pegelstand bei Twitter:
Wir haben seit gestern 16 neue Follower auf insgesamt 71!

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/25/presseschau-danach-die-diskussion-geht-weiter/feed/
Ganz aktuell: Wir sind auf Twitter! http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/ganz-aktuell-wir-sind-auf-twitter/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/ganz-aktuell-wir-sind-auf-twitter/#comments Tue, 24 Apr 2012 12:35:41 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/ganz-aktuell-wir-sind-auf-twitter/ Heute geht es Schlag auf Schlag.
Wer ganz aktuell bleiben will, folgt unseren Tweets.
Und nicht vergessen: weiter teilen und verbreiten – wir DANKEN!

Und auf unserem Seminartag in Below haben wir beschlossen: demnächst sind wir auch auf Facebook…

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/ganz-aktuell-wir-sind-auf-twitter/feed/
Die ganze Stadt spricht über HVV Umsonst: Titelblatt der Mopo! http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/heute-bericht-in-der-mopo-mit-umfrage/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/heute-bericht-in-der-mopo-mit-umfrage/#comments Tue, 24 Apr 2012 12:14:58 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/heute-bericht-in-der-mopo-mit-umfrage/ Hier der Bericht aus der Mopo (mit Umfrage!), der es in sich hat:
Hamburger befürworten einen kostenlosen Nahverkehr – HVV umsonst!
Der heutige Artikel in der Mopo

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/heute-bericht-in-der-mopo-mit-umfrage/feed/
Heute: Veranstaltung mit Pressekonferenz http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/heute-veranstaltung-mit-pressekonferenz/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/heute-veranstaltung-mit-pressekonferenz/#comments Tue, 24 Apr 2012 11:53:27 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/heute-veranstaltung-mit-pressekonferenz/ Heute, findet die Proklamation und Pressekonferenz zum Thema
„HVV Gratis! – Ein richtiger Schritt in ein zukunftsfähiges Hamburg?“ statt.
Wo?
Dorothee-Sölle-Haus, Raum 9, Königstraße 54.
Wann?
18:30 – 21:30h
Infos? Hier lang!
Der Zukunftsrat (ist Mitveranstalter),
sein Veranstaltungshinweis – hier lang!

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/24/heute-veranstaltung-mit-pressekonferenz/feed/
Unser Aktionsmaterial – jetzt auch mit Presserklärung http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/23/unser-aktionsmaterial-jetzt-auch-mit-presserklaerung/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/23/unser-aktionsmaterial-jetzt-auch-mit-presserklaerung/#comments Mon, 23 Apr 2012 17:15:47 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/23/unser-aktionsmaterial-jetzt-auch-mit-presserklaerung/ So, nun ist auch die Presseerklärung fertig.
Hier unser
Aktionsmaterial: (NEU!)
Presseerklärung

Broschüre als PDF zum Download, ACHTUNG: 1,12 MB
Flugblatt als PDF zum Download
Mitmach-Schnibbel-Ecke für euer Flugblatt als JPG

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/23/unser-aktionsmaterial-jetzt-auch-mit-presserklaerung/feed/
Boschüre zur Diskussion um freien ÖPNV http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/21/boschuere-zur-aktuellen-diskussion-um-freien-oepnv/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/21/boschuere-zur-aktuellen-diskussion-um-freien-oepnv/#comments Sat, 21 Apr 2012 15:20:27 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/21/boschuere-zur-aktuellen-diskussion-um-freien-oepnv/ aus dem EDITORIAL:
Das bescheidene Heftchen, das du hier runterladen kannst, wird dir einen Einblick in den Stand der Debatte über einen kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Hamburg bieten. Bei Agitprop- und Infoaktionen in kleinen Schritten haben wir kontinuierlich Öffentlichkeit für unser Anliegen hergestellt. Unsere DiskussionspartnerInnen zeigten stets ein hohes Maß an Interesse und Zustimmung zu unserer Forderung – aber auch eine Menge von Fragezeichen.
So wuchs in uns das Bedürfnis, die theoretische Auseinandersetzung in ein anderes Format zu überführen. Das praktische Resultat dieses Ansinnens kannst du im Heftchen nachlesen. So querbeet wie die Diskussionen und so buntgemischt wie die Zusammensetzung unseres kleinen aber feinen Arbeitskreises sind auch die hier von uns zusammengetragenen Beiträge. Dies ist nicht redaktioneller Beliebigkeit geschuldet, sondern ein programmatisches Statement, es dokumentiert unser strategisches Selbstverständnis:

A) Wir können nicht als eine handvoll Aktive stellvertretend für den Rest der Stadt einen HVV umsonst erkämpfen. Auch nicht, wenn unser Bündnis wächst. Wir erreichen unser Ziel nur, wenn sich diese Forderung alle Aktiven aus den ökologoischen und sozialpolitischen Auseinandersetzungen in Hamburg mit auf die Fahnen schreiben – zusätzlich zu dem was sie sonst noch in ihrem jeweiligen Schwerpunkt treiben. HVV umsonst: Kein Ein-Punkt- sondern Querschnittskonflikt.
B) Deshalb kann die Forderung nur erfolgreich durchgesetzt werden, wenn sie der Nischenfalle entkommt. Sie ist emanzipatorisch aber nicht lagerspezifisch. Sie wird bereits –und das ist der Charme– von Parteien und Basisinitiativen, aus dem politisch „radikalen“ wie dem „gemäßigten“ Spektrum erhoben. Die Forderung speist sich aus ganz unterschiedlichen politisch- theoretischen Motivationen und Teilbegründungen.
Diese beiden Voraussetzungen stellen aus unserer Sicht keine nervige und lähmende Bedingung sondern eine produktive Herausforderung dar. Und so darf auch die Tatsache interpretiert werden, dass wir bewusst auch Sichtweisen eingefordert haben, die unserer Forderung gegenüber sehr kritisch sind. Wir stellen uns – in bester pluralistischer Tradition – dem Konglomerat und laden dich und euch in Form dieser Broschüre zum Abwägen, Hinterfragen, Mitstricken und somit zum Weiterentwickeln ein. Bestenfalls nicht nur theoretisch sondern auch praktisch.

Broschüre als PDF zum Download, ACHTUNG: 1,12 MB
Flugblatt zum 1.Mai als PDF zum Download

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/21/boschuere-zur-aktuellen-diskussion-um-freien-oepnv/feed/
Modell Tallinn http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/13/modell-tallinn/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/13/modell-tallinn/#comments Fri, 13 Apr 2012 15:30:49 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/13/modell-tallinn/ Wir sind berühmt!

siehe: Artikel aus dem HHer Abendblatt vom 3.4.12

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR
Tallinner fahren gratis Bus – ein Modell für Hamburg?

Als erste EU-Hauptstadt führt Tallinn ab 2013 kostenlosen ÖPNV ein. Lässt sich das Konzept übertragen? Abendblatt.de hat nachgefragt.
Sie kommen in den Genuss dessen, worum die Hamburger Initiative „HVV umsonst“ seit über einem Jahr kämpft: Die Einwohner Tallinns fahren ab 2013 in allen Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs kostenlos. Die estnische Hauptstadt nimmt damit eine Vorreiterrolle in der EU ein.

Die Gratisbeförderung ist das Ergebnis einer einwöchigen Bürgerbefragung unter gut einem Fünftel der Tallinner: Über 75 Prozent befürworteten die Initiative der Stadtverwaltung. Auch in Hamburg ist die Idee vom kostenlosen ÖPNV in der Vergangenheit mehrfach aufgegriffen worden. „Das Thema wurde immer wieder diskutiert, auch jetzt“, sagt Gisela Becker, Sprecherin der Hamburger Verkehrs-Verbunds HVV. „Aber Hamburg lässt sich nicht mit Tallinn vergleichen. Das Konzept kommt für uns nicht infrage.“

Tallinn sei mit knapp über 400.000 Einwohnern wesentlich kleiner als Hamburg. Deshalb müsste die Stadt nur auf 20 Millionen Euro EInnahmen pro Jahr verzichten, „in Hamburg wären es 600 Millionen“, sagt Becker. Um das entstehende Haushaltsloch zu stopfen, möchte Tallinn die öffentlichen Verkehrsbetriebe umstrukturieren. Becker: „Das wollen und können wir nicht. Unser Ziel ist es, qualitativ hochwertigen ÖPNV anzubieten. Und wir haben die Erfahrung gemacht: Was nichts kostet, ist nichts wert.“

„Belastung der Ressourcen“

Ein gravierender Unterschied zwischen Hamburg und Tallinn sei außerdem, dass die Esten den ÖPNV bislang kaum nutzten. „In Hamburg steigen die Zahlen hingegen an“, sagt Becker. Sie führt zudem einen ökologischen Gedanken an: Wenn etwas kostenlos wäre, würde weniger über dessen Konsum nachgedacht. „Natürlich würden mehr Menschen Bus fahren, wenn es gratis ist. Und das belastet die Ressourcen“, sagt sie.

Der Tallinner Bürgermeister Edgar Savisaar ist derweil stolz auf das Resultat der Befragung: „Tallinn ist eine innovative Stadt. Wir sind die erste Hauptstadt, die einen solch umfassenden Schritt vollzieht“, sagte er. Mit den Freifahrten in Bussen, Trolleybussen und Straßenbahnen sollen die im Berufsverkehr häufig verstopften Straßen entlastet werden. Auch einkommensschwache Familien sollen profitieren. „Das wäre auch hier in Hamburg ein Ansatz. Von einer kostenlosen Beförderung würden aber auch die profitieren, die es sich eigentlich leisten können“, sagt Gisela Becker.

Die Initiative „HVV umsonst“ hat übrigens für den 1. Mai zu einem ticketfreien Protesttag aufgerufen. Sie wehrt sich nach eigenen Worten „gegen die unsoziale und umweltfeindliche Verkehrspolitik der ,Umwelthauptstadt‘ Hamburg“ und fordert stattdessen „freien, öffentlich finanzierten ÖPNV“.

Link zu Original

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/04/13/modell-tallinn/feed/
Aufruf: 1. Mai – ticketfrei! http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/28/aufruf-1-mai-ticketfrei/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/28/aufruf-1-mai-ticketfrei/#comments Wed, 28 Mar 2012 18:39:36 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/28/aufruf-1-mai-ticketfrei/ 1. Mai: ticketfrei!

Am 1. Mai nehmen wir uns das Recht auf Beförderung: gemeinsam, solidarisch, selbstverständlich!

Höhere Fahrkartenpeise, Ausweitung der Kontrollen und höhere Strafen für ticketloses Fahren: die „Umwelthauptstadt“ Hamburg stellt die Weichen in eine völlig falsche Richtung. Denn obwohl alle Bewohner dieser Stadt auf Mobilität angewiesen sind wird der ÖPNV teurer und unattraktiver!

Es gibt einen unübersehbaren Zusammenhang zwischen der Einkommenssituation und der Teilhabe an der Mobilität: Haushalte mit geringem Einkommen haben häufig kein Auto, ihre MitgliederInnen bewegen sich in der Regel mit dem ÖPNV, den sie sich aber aufgrund steigender Preise immer weniger leisten können. Ganz besonders übel sieht es für arme Menschen – mit und ohne deutschen Pass – aus.

Demgegenüber sehen wir Mobilität im städtischen Raum als Grundrecht an, von dem niemand aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten ausgeschlossen werden darf.

Gleichzeitig ist bekannt, dass Hamburg ohne einen radikalen Umbau seines Verkehrskonzeptes unmöglich seine Klimaschutzziele erreichen kann; selbst eine vom Senat in Auftrag gegebene Studie kritisiert die klimazerstörerische CO2- Bilanz des Autowahns.

Die soziale und ökologische Krise herausfordern! Aus sozialen und ökologischen Gründen setzen wir deshalb der ständigen Verteuerung und repressiven Zugangsbeschränkung unsere Forderung nach einem HVV umsonst entgegen.

In vielen Städten gibt es bereits ein Recht auf freie Beförderung; finanziert über eine stärkere Beteiligung derer, die es sich leisten können, und somit auch der Unternehmen!
Dies stellt einen sinnvollen Schritt in Richtung einer an ökologischen und sozialen Kriterien augrichteten Stadtentwicklung dar.

In vielen Städten finden derzeit als Reaktion auf die Abwälzung der Krisenkosten auf die Allgemeinheit Aneignungsaktionen statt:
„Wir bezahlen nicht für eure Krise, wir bestehen auf Teilhabe“ ist das richtige Motto auch in Hamburg.

Am 1. Mai warten wir nicht demütig auf einen geschenkten „Umwelttag“; wir nehmen ihn uns!

• Überlegt euch, wie ihr am 1. Mai solidarisch den Transport bewerkstelligt: ticketlos, Tickettausch, Ticketverschenken, Einladungen zum Gruppenticket,…
• Überlegt euch, wie ihr tagsüber gemeinsam Kontrollen zurückweist.
• Schließt euch den gemeinsamen Umsonstfahrten von der DGB- Demo zum Euro- May- Day an (zur vollen Stunde nach der Abschlusskundgebung).

Aktionsmaterial:

Broschüre als PDF zum Download, ACHTUNG: 1,12 MB
Flugblatt als PDF zum Download
Mitmach-Schnibbel-Ecke für euer Flugblatt als JPG

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/28/aufruf-1-mai-ticketfrei/feed/
Stern- Artikel zu Abstimmung für freien ÖPNV in Tallinn/ Estland http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/23/stern-artikel-zu-abstimmung-fuer-freien-oepnv-in-tallinn-estland/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/23/stern-artikel-zu-abstimmung-fuer-freien-oepnv-in-tallinn-estland/#comments Fri, 23 Mar 2012 15:53:44 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/23/stern-artikel-zu-abstimmung-fuer-freien-oepnv-in-tallinn-estland/ «Ja» für freie Fahrt mit Bus und Bahn in Tallinn

Freie Fahrt für freie Bürger: Weil das wegen der vielen Autos auf den Straßen nicht mehr klappt, will Estlands Hauptstadt Tallinn die Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr umsonst anbieten. Nun entscheiden die Einwohner über den Vorschlag.

Tallinn (dpa) – Klares «Ja» zu freier Fahrt mit Bus und Bahn: Bei einer einwöchigen Bürgerbefragung haben sich die Einwohner der estnischen Hauptstadt Tallinn mit deutlicher Mehrheit für einen Gratis-Nahverkehr ausgesprochen.

Über 75 Prozent befürworteten eine entsprechende Initiative der Stadtverwaltung, wie am Sonntagabend bekannt wurde. Damit sollen von 2013 an Busse und Bahnen flächendeckend gratis verkehren. Tallinn ist die erste Hauptstadt in der Europäischen Union, die das anbietet.

Bürgermeister Edgar Savisaar zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Das klare Votum beweise, dass Tallinner Bürger bereit seien, anders zu denken. «Tallinn ist eine innovative Stadt. Wir sind die erste Hauptstadt, die einen solch umfassenden Schritt vollzieht», sagte er im Fernsehen. Mit den Freifahrten in Bussen, Trolleybussen und Straßenbahnen sollen die im Berufsverkehr häufig verstopften Straßen entlasten werden. Auch einkommensschwache Familien sollen profitieren.

Um die rund 20 Millionen Euro teure Maßnahme zu finanzieren, plant die baltische Stadt Umstrukturierungen bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben und im städtischen Haushalt. Angesichts der klammen Haushaltslage der Hauptstadt gebe es dafür aber kaum finanziellen Spielraum, warnen Kritiker.

Für die endgültige Abschaffung der Gebühren fehlt noch ein formeller Beschluss des Tallinner Stadtrats. Dessen Abgeordnete hatten im Vorfeld der Abstimmung bereits angekündigt, sich nach dem Ergebnis der Bürgerbefragung richten zu wollen. Die Wahlbeteiligung wurde mit etwa 20 Prozent angegeben, was im Vergleich zu früheren Bürgerbefragungen als außerordentlich hoher Wert gilt.

Link zu Artikel

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/23/stern-artikel-zu-abstimmung-fuer-freien-oepnv-in-tallinn-estland/feed/
Tallinn entscheidet: free-public-transport http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/23/tallinn-entscheidet-free-public-transport/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/23/tallinn-entscheidet-free-public-transport/#comments Fri, 23 Mar 2012 15:50:54 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2012/03/23/tallinn-entscheidet-free-public-transport/ Artikel aus der Wirtschaftswoche: Busse und Bahnen in Tallin kostenlos
Mit deutlicher Mehrheit stimmen die Bürger der estnischen Hauptstadt Tallinn für kostenlosen ÖPNV. Schon ab nächstem Jahr könnten alle Gebühren wegfallen.
Klares „Ja“ zu freier Fahrt mit Bus und Bahn: In der estnischen Hauptstadt Tallinn hat sich eine große Mehrheit der rund 400.000 Bürger für die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ausgesprochen. Nach Angaben der Stadtverwaltung vom Sonntagabend stimmten bei der einwöchigen Bürgerbefragung rund 75 Prozent für die Initiative, lediglich 25 Prozent waren dagegen. Damit könnten von 2013 an erstmals Busse und Bahnen in einer Hauptstadt der Europäischen Union flächendeckend gratis verkehren.

Die endgültige Abschaffung der Beförderungsgebühren bedarf noch eines formellen Beschlusses durch den Tallinner Stadtrats. Dessen Abgeordnete hatten im Vorfeld der Abstimmung bereits angekündigt, sich nach dem Ergebnis der Bürgerbefragung richten zu wollen. Die Wahlbeteiligung wurde mit etwa 20 Prozent angegeben, was im Vergleich zu früheren Bürgerbefragungen als außerordentlich hoher Wert gilt.

Mit den Freifahrten sollen die im Berufsverkehr häufig verstopften Straßen Tallinns entlastet werden. Auch einkommensschwache Familien sollen profitieren. Um die rund 20 Millionen Euro teure Maßnahme zu finanzieren, plant die baltische Stadt Umstrukturierungen bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben und im städtischen Haushalt.

Link zum Artikel

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Gratiszug auf dem Methfesselfest http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/08/24/gratiszug-auf-dem-methfesselfest/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/08/24/gratiszug-auf-dem-methfesselfest/#comments Wed, 24 Aug 2011 20:22:02 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/08/24/gratiszug-auf-dem-methfesselfest/ Spannende Diskussionen und sensationelle Fotostrecken sind das erfreuliche Ergebnis des sonst eher gemütlichen Methfesselfestes. Wir freuen uns über das bekundete Interesse und die praktische Unterstützung! Als direktes Resultat planen wir nun eine Broschüre, in denen wir die Kontroverse über einen kostenfreien ÖPNV zusammenfassen und vertiefen wollen.
Folgt dem link und ihr findet noch mehr Bilder von kleinen und großen Besuchern des Festes und unseres „Gratiszuges“.



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Schwarzfahren abschaffen – HVV umsonst! http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/08/14/schwarzfahren-abschaffen-hvv-umsonst/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/08/14/schwarzfahren-abschaffen-hvv-umsonst/#comments Sun, 14 Aug 2011 17:00:33 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/08/14/schwarzfahren-abschaffen-hvv-umsonst/ Presseerklärung Hamburg, 9.8.2011

Schwarzfahren abschaffen – HVV umsonst!
Als Initiative für einen freien ÖPNV zum Nulltarif freut uns das aktuelle Medieninteresse an den „Schwarzfahrern“. Wir kämpfen seit einem knappen Jahr gegen die unsoziale und umweltfeindliche Verkehrspolitik der „Umwelthauptstadt“ Hamburg. Der Auto- und Abgasmetropole stellen wir die Vision eines freien, öffentlich finanzierten ÖPNV in Hamburg entgegen. Das derzeit breit gescholtene „Schwarzfahren“ wäre dann eine Straftat von gestern.
Die Debatte öffnet immerhin den Raum, über die verschiedenen Vorstellungen umweltschonender und zukunftsfähiger Mobilität ins Gespräch zu kommen. Repressive Ansätze, die Kontrollen ausweiten, aber nicht darauf abzielen motorisierten Individualverkehr abzubauen, den ÖPNV sozial ausgewogen zu finanzieren und mehr Freiräume in der Stadt zu schaffen sind rückwärtsgewandt und zum Scheitern verurteilt.
Als Bündnis aus klima-, sozial- und verkehrspolitischen Gruppen und Einzelpersonen juckt es uns deshalb, in die Debatte kommentierend einzusteigen.

PAROLE? HVV UMSONST!

Umsonst ist nichts, die Bereitstellung von freier Mobilität für alle ist mit immensen Kosten verbunden. Unabhängig von den Kosten sind alle Bewohner dieser Stadt auf Mobilität angewiesen. Dennoch gibt es einen unübersehbaren Zusammenhang zwischen der Einkommenssituation und der Teilhabe an der Mobilität:
Haushalte mit geringem Einkommen haben häufig kein Auto, ihre Mitglieder bewegen sich in der Regel mit dem ÖPNV, den sie sich aufgrund steigender Preise immer weniger leisten können. Entsprechend gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkommen und „erschlichener Beförderung (Schwarzfahren)“.
Diese Situation ist paradox: diejenigen, die am ehesten auf den Service angewiesen sind, können sich diesen kaum mehr leisten und gehen das höchste Risiko ein, kriminalisiert zu werden.
Mit der Parole nach einer Beförderung „umsonst“ fordern wir eine allgemeine, freie Mobilität im städtischen Raum, deren Kosten aber nicht unmittelbar die Nutzerinnen, sondern alle BewohnerInnen – je nach Möglichkeiten – bestreiten. So sollen alle frei entscheiden können, wie sie sich bewegen wollen – unabhängig von ihrem Geldbeutel.

Selbstverständlich denken wir nicht nur an den Kostenaspekt, wir stellen uns die Mobilität insgesamt freier vor: weniger physischeBarrieren, weniger Schranken, weniger repressives Kontrollpersonal und –Kameras, aber dafür mehr und leichter ansprechbares Hilfspersonal sowie ein gut ausgebildeter Infoservice in den Wagen und auf den Steigen. Und nicht zuletzt denken wir an die Umwelt und streben eine Verminderung des Autoverkehrs an!

Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die inzwischen für alle bedrohlichen Emissionen durch den individuellen Autoverkehr zu mindern.
- Der CO2-Ausstoß trägt in erheblichem Maße zur Klimaerwärmung bei.
- Der ständige Lärm in der Stadt führt zu erheblichen Stressfolgeerscheinungen.
- Historische Gebäude werden durch die Abgase beschädigt.

Das alles kostet etwas. Ist es uns das wert? Das müssen wir nicht nur einzeln, sondern als Gesellschaft beantworten.

SCHWARZFAHREN- GELD SPAREN!?!

Bei „schwarz“ denken wir häufig an seltsame Abweichung von einer ordentlichen Normalität: an schwarze Schafe, schwarze Kassen, Schwarzarbeit usw.

Im Umkehrschluss wird beim Begriff „Schwarzfahren“ – neben der unterschwelligen rassistischen Komponente – transportiert, dass es legitim sei, für eine Beförderung Geld zu verlangen. Dass also dieLeute, die ohne Ticket mitfahren, als logische Konsequenz aufgespürt und verfolgt werden müssen und in die JVA wandern.

Deshalb ist der Begriff des „Schwarzfahrens“ irreführend. Wir finden es angesichts des fehlgelenkten öffentlichen Vermögens (Stichwort Elbphilharmonie etc.) nämlich logisch, das Recht auf Mobilität einfach wahrzunehmen. Was istdaran verwerflich? Der Repressionsgefahr zum Trotz hat es jede/r vierte Jugendliche in Hamburg schon gemacht. Gäbe es keine Schüler-und Semestertickets wäre die Rate um ein vielfaches höher.
Wir wollen den Blick und das Bewusstsein umlenken: Teilhabe ist angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung ein Recht, lediglich die ungleiche Verteilung des Wohlstandes ist krasses Unrecht.
Wir wollen wir mit unserer Initiative den derzeit in Funk und Fernsehen endlich beachteten „Schwarzfahrern“ die Möglichkeit zur sogenannten „Erschleichung“ nehmen. Wir verstehen ihre individuelle Entscheidung, sich für das gesparte HVV- Ticket etwas anderes leisten zu wollen, nur zu gut. Wir finden aber den politischen Kampf für eine solidarisch finanzierte, ticketfreieBeförderung noch cooler und nachhaltiger, da nicht jede/r die Nerven, Tagesform oder Fitness für diese berechtigte Form der praktischen Selbstermächtigung hat.

HVV umsonst durchsetzen! Besucht uns auf unserer Seite:

www.hvvumsonst.blogsport.de

oder auf unserem Stand beim Methfesselfest in Eimsbüttel,
Samstag, 20.8. , 10-18.00 Uhr

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/08/14/schwarzfahren-abschaffen-hvv-umsonst/feed/
08.05.2011: HVV umsonst! auf dem Hafengeburtstag! http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/05/19/8-5-2011-hvv-umsonst-auf-dem-hafengeburtstag/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/05/19/8-5-2011-hvv-umsonst-auf-dem-hafengeburtstag/#comments Thu, 19 May 2011 06:41:26 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/05/19/8-5-2011-hvv-umsonst-auf-dem-hafengeburtstag/

Komisch, dass der HVV darauf nicht kommt:
Gratiszüge zum und auf dem Hafengeburtstag.

Hier seht ihr (leider vorerst nur einige ausgesuchte) Impressionen von
einer sonnenbeschienen Infoaktion im Rahmen des diesjährigen
Hafengeburtstages. Fortsetzung folgt garantiert!

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/05/19/8-5-2011-hvv-umsonst-auf-dem-hafengeburtstag/feed/
HVV umsonst! von wahlkämpfenden PIRATEN gekapert! http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/02/14/hvv-umsonst-von-piraten-gekapert/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/02/14/hvv-umsonst-von-piraten-gekapert/#comments Mon, 14 Feb 2011 10:49:47 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/02/14/hvv-umsonst-von-piraten-gekapert/ Als erste Hamburger Partei hat sich die Piratenpartei getraut, das Thema „HVV umsonst!“ in die Öffentlichkeit zu tragen: „Schwarzfahren für alle“ – auch wenn wir es lieber „Leistungs-‘Erschleichen‘ für alle“ nennen würden – also mehr eine sportliche Herausforderung als ein Lavieren mit den Mächten der Finsternis – die Richtung stimmt fürs erste:

Flyer \"HVV für lau\" Piratenpartei

Das Foto dokumentiert den Flyer „HVV für lau – verkehrsnetze – barrierefreiheit“ (PDF 1,2MB).

Außerdem ist ein Antragstext für das Wahlprogramm entstanden:
http://wiki.piratenpartei.de/HH:Arbeitsgruppen/Verkehr/Antrag_2011

Auch die LINKE hat 3 Zeilen dazu in ihrem 40-seitigen Wahlprogramm (PDF):

Auzug Wahlprogramm LINKE HH 2011

Wir hoffen, dass noch weitere Parteien, den Bogen zu einem wirklich freien Öffentlichen Nahverkehr finden. Das Interesse der Wähler_innen ist geweckt, wie schon auf einigen lokalen Veranstaltungen zu den Themen Umwelt und Soziales der letzten Zeit zum Ausdruck kam.

HVV umsonst! Für alle. Für immer.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/02/14/hvv-umsonst-von-piraten-gekapert/feed/
Broschüre „TÜ.BUS umsonst!“ erschienen http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/01/30/broschuere-tuebus-umsonst-erschienen/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/01/30/broschuere-tuebus-umsonst-erschienen/#comments Sun, 30 Jan 2011 12:07:43 +0000 HVV umsonst Hintergrund http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/01/30/broschuere-tuebus-umsonst-erschienen/ Die Tübinger Initiative „TÜ.BUS umsonst!“ hat eine Broschüre ihrer seit 2008 gestarteten Kampagne herausgegeben. Darin finden sich die Erfahrungen in Tübingen, die Betrachtung der erreichten Ziele, aber auch Blicke auf andere Projekte im Ausland.

Broschüre TüBus umsonst 2011


Hier zum Download: (5,7 MB)
TÜ.BUS umsonst! – Das Grundrecht auf Mobilität in Zeiten von Krise und Klimawandel (PDF)

oder in Papier bei:
Gruppe ZAK³, Belthlestr. 40 72070 Tübingen
E-Mail: zak@zak-tuebingen.org

Mindestpreis: 1 Exemplar 3,50 Euro, 5 Exemplare 10 Euro (jeweils inklusive Porto)

„Wir freuen uns über Aufrundungen und Spenden. Bitte Briefmarken beilegen oder das Geld überweisen an: Petra Seitz, Sonderkonto ZAK, Kto. Nr. 1558 726 bei der Kreissparkasse Tübingen, BLZ 641 500 20 „

(von der Homepage der ZAK3: http://www.zak-tuebingen.org/ )

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/01/30/broschuere-tuebus-umsonst-erschienen/feed/
17.01.2011: S-Bahn Spaß-Aktion http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/01/18/13/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/01/18/13/#comments Mon, 17 Jan 2011 23:32:10 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/01/18/13/

Zum Auftakt der diesjährigen „HVV umsonst!“ Kampagne fuhren am Montagabend einige Aktivist_innen in Tierkostümen mit verschiedenen Bahnlinien des HVV, um gemeinsam mit den Fahrgästen Ballons aufzupusten und ihr Anliegen zu vermitteln.
Anlass waren die zum 01. Januar erfolgten Fahrpreiserhöhungen und die Werbeveranstaltung „Green Capital Hamburg“ in der vergangenen Woche auf dem Rathausmarkt.
Grundtenor der Aktivist_innen:
Ernstgemeinte ökologische Absichten der Hansestadt gehen nicht vorbei an einem sozial gestalteten Öffentlichen Nahverkehr, sei es bezüglich preislicher Gestaltung, Netzerschließung oder baulicher Ausrichtung der Anlagen. Wer viel Geld und Zeit für Werbung verschwendet, hat für die Bedürfnisse der Menschen kaum Spielraum.

Die Aktion stieß auf die erwartete Skepsis, aber auch auf viel Zuspruch und Begeisterung bei den Fahrgästen, beste Voraussetzungen für eine ernsthafte und langfristig wirkungsvolle Diskussion. Weitere Aktionen werden sicherlich folgen.

Auf der Aktionskonferenz im vergangenen Dezember wurde eine Abschlusserklärung verabschiedet, die die Grundzüge der Fragestellung und Forderungen erläutert:

Wir fordern einen HVV zum Nulltarif!

Die hohen Fahrpreise des HVV bei unzureichenden Verbindungen und mangelhaftem Komfort sind nicht hinzunehmen.
Es ist es keine Überraschung, dass Hun­derttausende in Hamburg nicht mehr willens oder finanziell in der Lage sind, ihre Wege mit Bus und Bahn zurück­zulegen; ob zum Arzt, zum (potenziellen) Arbeitgeber oder einfach für Freundesbesuche. Viele weichen notgedrungen auf Auto, Fahrrad oder „Erschleichung“ aus. Wer auch das nicht kann wird in der reichen Metropole Hamburg vom Gemeingut Mobilität ausge­schlossen. Ganz besonders übel sieht es für arme Menschen – mit und ohne deutschen Pass – aus.

Nach Plänen von Senat und HVV soll dieser Entwicklung zum Jahreswechsel 2010/2011 noch eine Preiserhöhung von durchschnittlich 3,2% draufgesetzt werden. Diese Entwicklung weist in eine völlig Richtung, statt deseen fordern wir heute einen freien HVV für alle.

Das globale Klimaproblem ist bekannt aber ungelöst. Es erzeugt globale Probleme, wird aber vor Ort hergestellt. In Hamburg stellt die politisch gewollte Bevorzugung des automobilen Individualverkehrs eine der Hauptursachen dar – mit Gestank, Lärm, verstopften Straßen und Plätzen. Angesichts dessen müssen gerade die Städte ihr Verkehrs­aufkommen dringend verringern, um den Ausstoß von Treibhausgasen end­lich nachhaltig zu reduzieren. Ein ÖPNV zum Nulltarif würde zwar nicht alle Probleme lösen, könnte aber einer von vielen notwendigen Beiträgen auf lokaler Ebene zur Lösung der globalen Klimaprobleme sein.

Ein Hamburger Verkehrsverbund zum Nulltarif kann und muss für alle zugänglich sein – also flächendeckend organisiert, mit sinnvollen Taktzeiten, kinderfreundlich, barrierefrei. Finanzielle Lage und körperliche Verfasstheit dürfen nicht mobilitätsmindernd sein.

Kostenfragen dürfen niemanden von der Befriedigung der Grundbedürfnisse wie Gesundheit, Energieversorgung, Bildung und auch Mobilität ausschließen. Wenn Mobilität sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und bedarfsorientiert sein soll, ist die demokratische Gestaltung durch die Beschäftigten und Nutzerinnen und Nutzer unabdingbar.

Deshalb beginnen wir heute den politischen Kampf für einen ÖPNV in Hamburg zum Nulltarif!
Mobilität, Teilhabe und ein intaktes Klima sind Grundrechte!

04. 12. 2010 Die Aktionskonferenz „HVV umsonst!“

Blog: http://hvvumsonst.blogsport.de

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2011/01/18/13/feed/
MI 19.01.2011: Erstes Planungstreffen von HVV umsonst! http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/31/mi-19-01-2011-erstes-planungstreffen-von-hvv-umsonst/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/31/mi-19-01-2011-erstes-planungstreffen-von-hvv-umsonst/#comments Fri, 31 Dec 2010 13:20:16 +0000 HVV umsonst Aktionen http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/31/mi-19-01-2011-erstes-planungstreffen-von-hvv-umsonst/ Das Centro Sociale ist renoviert, und wir haben eine Ecke abbekommen! Um unsere Kräfte einzuschätzen, die Ideen zu sammeln und zukünftige Schritte zu planen, wollen wir uns dort treffen:

Am Mittwoch, 19.01.2011 um 20:00 Uhr, Centro Sociale, Sternstr.2, U-Bahn Feldstraße

Eingeladen sind Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen und Organisationen, die sich eine konstruktive Mitarbeit unter dem Motto „HVV umsonst!“ vorstellen können.
Hinweis an Parteien: Weil wir uns von Parteien nicht instrumentralisieren lassen wollen, sollten sie ihre Unterstützung/Mitarbeit konkret in ihrer Tagespolitik sichtbar machen, und nicht primär diese Kampagne als Plattform für sich nutzen.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/31/mi-19-01-2011-erstes-planungstreffen-von-hvv-umsonst/feed/
Startschuss der Kampagne HVV umsonst! auf der Aktionskonferenz http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/06/hvv-konferenz-als-startschuss/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/06/hvv-konferenz-als-startschuss/#comments Mon, 06 Dec 2010 13:03:09 +0000 HVV umsonst Aktionskonferenz http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/06/hvv-konferenz-als-startschuss/ Aktionskonferenz HVV umsonst! am 04.12.2010

Am Samstag, 04.12. fand in der Werkstatt 3, Hamburg, die erste HVV umsonst! Aktionskonferenz statt.
Bei einer Beteiligung von etwa 30-40 Personen war das Spektrum der vertretenen Gruppen und Einzelpersonen erstaunlich groß, was auf eine breite Verankerung in Zukunft hoffen lässt.

Ein Kamerateam von Tide TV begleitete die Veranstaltung und sendete am 15.12. folgenden Beitrag über die Kampagne HVV umsonst!

Konferenzbeiträge der Referent_innen:

Bruno Kern, Initiative Ökosozialismus/SALZ: Verbindungslinien von sozialen und ökologischen Kämpfen

Judith Dellheim, Wirtschaftswissenschaftlerin, und engagiert in der Klima- und Sozialforumsbewegung, Mitstreiterin von „Berlin fährt frei“:
„Unentgeltlicher ÖPNV“ – eine Strategie pro sozialökologischen Umbau“

Michael Joho, Partei DIE LINKE, „Daten und Aspekte zum Thema HVV umsonst“ – Hier download der Powerpoint-Präsentation als .zip-Archiv

In Kleingruppen wurden anschließend die Grundlinien für den Start der Kampagne HVV umsonst! diskutiert und festgelegt. Im Abschlussplenum wurde eine erste Erklärung beschlossen:

„Wir fordern einen HVV zum Nulltarif!“ – Erklärung der Aktionskonferenz HVV umsonst! am 04.12.2010:

Wir fordern einen HVV zum Nulltarif!

Die hohen Fahrpreise des HVV bei unzureichenden Verbindungen und mangelhaftem Komfort sind nicht hinzunehmen.
Es ist es keine Überraschung, dass Hun­derttausende in Hamburg nicht mehr willens oder finanziell in der Lage sind, ihre Wege mit Bus und Bahn zurück­zulegen; ob zum Arzt, zum (potenziellen) Arbeitgeber oder einfach für Freundesbesuche. Viele weichen notgedrungen auf Auto, Fahrrad oder „Erschleichung“ aus. Wer auch das nicht kann wird in der reichen Metropole Hamburg vom Gemeingut Mobilität ausge­schlossen. Ganz besonders übel sieht es für arme Menschen – mit und ohne deutschen Pass – aus.

Nach Plänen von Senat und HVV soll dieser Entwicklung zum Jahreswechsel 2010/2011 noch eine Preiserhöhung von durchschnittlich 3,2% draufgesetzt werden. Diese Entwicklung weist in eine völlig Richtung, statt deseen fordern wir heute einen freien HVV für alle.

Das globale Klimaproblem ist bekannt aber ungelöst. Es erzeugt globale Probleme, wird aber vor Ort hergestellt. In Hamburg stellt die politisch gewollte Bevorzugung des automobilen Individualverkehrs eine der Hauptursachen dar – mit Gestank, Lärm, verstopften Straßen und Plätzen. Angesichts dessen müssen gerade die Städte ihr Verkehrs­aufkommen dringend verringern, um den Ausstoß von Treibhausgasen end­lich nachhaltig zu reduzieren. Ein ÖPNV zum Nulltarif würde zwar nicht alle Probleme lösen, könnte aber einer von vielen notwendigen Beiträgen auf lokaler Ebene zur Lösung der globalen Klimaprobleme sein.

Ein Hamburger Verkehrsverbund zum Nulltarif kann und muss für alle zugänglich sein – also flächendeckend organisiert, mit sinnvollen Taktzeiten, kinderfreundlich, barrierefrei. Finanzielle Lage und körperliche Verfasstheit dürfen nicht mobilitätsmindernd sein.

Kostenfragen dürfen niemanden von der Befriedigung der Grundbedürfnisse wie Gesundheit, Energieversorgung, Bildung und auch Mobilität ausschließen. Wenn Mobilität sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und bedarfsorientiert sein soll, ist die demokratische Gestaltung durch die Beschäftigten und Nutzerinnen und Nutzer unabdingbar.

Deshalb beginnen wir heute den politischen Kampf für einen ÖPNV in Hamburg zum Nulltarif!
Mobilität, Teilhabe und ein intaktes Klima sind Grundrechte!

4. 12. 2010, die Aktionskonferenz „HVV umsonst!“

Ab Januar 2011 wird es ein offenes, regelmäßiges, monatliches Treffen geben, jeden 3. Mittwoch im Monat, um 20:00 Uhr im Centro Sociale, Sternstr.2, U-Bahn Feldstraße.
Weiteres bitte den Seiten „Kontakt“ und „Termine“ entnehmen.

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http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/06/hvv-konferenz-als-startschuss/feed/
Ein Lied am Morgen http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/04/ein-lied-am-morgen/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/04/ein-lied-am-morgen/#comments Sat, 04 Dec 2010 07:02:18 +0000 HVV umsonst Sonstiges http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/04/ein-lied-am-morgen/ Soll ja vorkommen, dass jemand morgens in der S-Bahn … und so.



Text:
„Mensch Meier kam sich vor wie ne Ölsardine,
irgendjemand stand auf seinem rechten großen Zeh.
Das passierte ihm auch noch in aller Hergottsfrühe
im 29er kurz vor Halensee.
Der Kassierer schrie: „Wer hat noch keinen Fahrschein?“
und Mensch Meier sagte laut und ehrlich: „Ick!“
„Aber ick fahr schwarz und füttere mein Sparschwein“
Und der Schaffner sagte: „Mensch, bist du verrückt?“
Doch Mensch Meier sagte:

Refrain:
„Nee, nee, nee, eher brennt die BVG [/HVV]!
Ich bin hier oben noch ganz dicht,
der Spaß ist zu teuer, von mir kriegste nüscht!
Nee, nee, nee, eher brennt die BVG [/HVV]!
Ich bin hier oben noch ganz dicht,
der Spaß ist zu teuer, von mir kriegste nüscht!“

Und da sagte einer, du hast recht Mensch Meier,
was die so mit uns machen, ist der reine Hohn.
Erst wolln’se von uns immer höhere Steuern
und was se dann versieben, kostet unseren Lohn.
Doch der Schaffner brüllte: „Muß erst was passier‘n?
Rückt das Geld raus oder es geht rund.
Was ihr da quatscht, hat mich nicht zu interessieren,
und wenn ihr jetzt nicht blecht, dann kostet das ‚n Pfund!“
Da riefen beide:

Refrain…

„Halt mal an, Fritz!“ brüllt da der BVG [/HVV] Knecht,
„ick schmeiß den Meier raus und hol die Polizei.“
Doch die Leute riefen: „Sag mal, bist du blöd, Mensch?
Wir müssen arbeiten, wir haben keine Zeit.
Und wenn die da oben x-Millionen Schulden haben,
dann solln’ses bei den Bonzen holen, die uns beklauen.
Du kannst deinem Chef bestellen, wir fahr‘n jetzt alle schwarz,
und der Meier bleibt hier drin, sonst fliegst du raus!“
Und da riefen alle:

4x Refrain…
„Nee, nee, nee, eher brennt die BVG [/HVV]!
Ich bin hier oben noch ganz dicht,
der Spaß ist zu teuer, von mir kriegste nüscht!
Nee, nee, nee, eher brennt die BVG [/HVV]!
Ich bin hier oben noch ganz dicht,
der Spaß ist zu teuer, von mir kriegste nüscht!“

(„Mensch Meier“, Ton Steine Scherben, 1971)

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Konkretisierung und Änderungen des Konferenz-Programms http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/02/konkretisierung-und-aenderungen-des-konferenz-programms/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/02/konkretisierung-und-aenderungen-des-konferenz-programms/#comments Thu, 02 Dec 2010 14:42:51 +0000 HVV umsonst Aktionskonferenz http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/12/02/konkretisierung-und-aenderungen-des-konferenz-programms/ Weil der Referent Hendrik Sander (attac) verhindert ist, gibt es hier ein Update sowie Zusatzinfos zu den Inputreferaten am vormittag:

Erstes Inputreferat des Wissenschaftlers Bruno Kern, engagiert bei der Bildungsgemeinschaft SALZ und der „Initiative Oekosozialismus“:

Verbindungslinien von sozialen und ökologischen Kämpfen.
Bricht die Forderung nach Mobilität/ Verkehr als öffentlichem Gut mit der kapitalistischen Wachstumslogik oder stellt sie eine systemkonforme, grüngefärbte Modernisierungsstrategie dar?

Gliederung:

  1. Verkehr als ökologische und soziale Schlüsselfrage zugleich.
  2. Thema Verkehr als Achillesferse des Kapitalismus.
  3. Illusion technischer Lösungen.
  4. Kommune als entscheidende Handlungsebene, inkl. kostenloser ÖPNV.

Den zweiten Input übernimmt jetzt die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Judith Dellheim, aktiv u. a. in der Klima- und Sozialforumsbewegung und der Initiative „Berlin fährt frei“, zu

„Unentgeltlicher ÖPNV“- eine Strategie pro sozialökologischen Umbau.
Untertitel: Kampagnen für einen unentgeltlichen ÖPNV können mit Kapitalismuskritik und Strategien für eine nachhapitalistische Gesellschaft zusammengehen“

Gliederung:

  1. Sozialökologischer Umbau zielt auf eine Gesellschaft individuell freier, sozial gleicher Menschen, die solidarisch miteinander leben und die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten/gesunden.
  2. Im Verlauf des sozialökologischen Umbaus müssen insbesondere das Energiewesen, der Transport, die Landwirtschaft und der militärisch-industrielle Komplex um- bzw. ab- und weggebaut werden.
  3. Sozialökologischer Umbau schafft eine andere Mobilität, ist Um- und Rückbau des Transportwesens; e-mobility „kann es nicht sein“.
  4. Der ÖPNV ist eine Schlüsselfrage für sozialökologischen Umbau.
  5. Der ÖPNV muss im Verlaufe des sozialökologischen Umbaus – in mehrfachem Sinne – öffentlich werden.
  6. Den ÖPNV demokratisieren statt privatisieren, ihn effektivieren statt kommerzialisieren, ihn GRATISieren statt wegrasieren.
  7. Die besonderen Chancen von Kampagnen für unentgeltlichen ÖPNV – nutzen wir sie!

Der dritte Teil über die Verkehrspolitik in Hamburg wird betrachtet unter den Stichworten:

ÖPNV in Hamburg, Bestandsaufnahme und Kritik der Hamburger Verkehrspolitik,
Fokus: Unternehmensstruktur/ Finanzierung des HVV, Fahrpreisentwicklung.

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Programm der Aktionskonferenz am 04.12.2010 http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/11/27/programm-der-aktionskonferenz-am-04-12-2010/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/11/27/programm-der-aktionskonferenz-am-04-12-2010/#comments Sat, 27 Nov 2010 15:35:30 +0000 HVV umsonst Aktionskonferenz http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/11/27/programm-der-aktionskonferenz-am-04-12-2010/ Das Programm der Aktionskonferenz teilt sich in 2 Blöcke mit Pause:

Der erste Block besteht aus kurzen Referaten und anschließender Diskussion. Zur Auflockerung eine Mittagspause und im 2. Block dann der sogenannte OPEN SPACE mit abschließender Zusammenführung der Teilergebnisse.
Zum Konzept des OPEN SPACE siehe unten.

Programm Aktionskonferenz HVV Umsonst! 04.12.2010
Programm (PDF) Aktionskonferenz HVV Umsonst! 04.12.2010

Konzept des OPEN SPACE:
In einem anfänglichen Plenum werden Ideen von den Teilnehmenden gesammelt. Ähnliche Themen/Ideen werden dann zusammengefasst und anschließend auf verschiedene Gruppen und Räume verteilt. Die Teilnehmenden können sich nun ihren Interessen entsprechend einbringen. Ein Wechsel der Gruppe ist möglich, kurze Pausen sollen eingeplant werden.
Zuletzt werden die Ergebnisse wieder ins Plenum zusammengetragen und das weitere Vorgehen besprochen. Mehr Infos zu OPEN SPACE in der Wikipedia.

Beginn der Konferenz ist um 10:00 Uhr, Ende um 18:00 Uhr.
Ort: Werkstatt 3 (W3), Seminarraum im EG, Nernstweg 32-34, Hamburg Altona

Eingeladen sind alle, die einen freien ÖPNV umsetzen und ihre Ideen in die Kampagne einbringen wollen.

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Hamburg, 04.12.2010: Aktionskonferenz: HVV umsonst http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/11/11/hamburg-04-12-2010-aktionskonferenz-hvv-umsonst/ http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/11/11/hamburg-04-12-2010-aktionskonferenz-hvv-umsonst/#comments Thu, 11 Nov 2010 00:20:15 +0000 HVV umsonst Aktionskonferenz http://hvvumsonst.blogsport.de/2010/11/11/hamburg-04-12-2010-aktionskonferenz-hvv-umsonst/ Flyer 2010 Rueckseite

Flyer (PDF) zur HVV Umsonst! Aktionskonferenz am 04.12.2010

Die Situation ist bekannt und ärgerlich: Der ÖPNV wird immer teurer. Bereits heute dürfen wir uns über die hohen HVV-Fahrpreise wundern – bei ständig sinkendem Komfort und lausigen Verbindungen. So ist es keine Überraschung, dass Hunderttausende in Hamburg finanziell nicht mehr Willens oder in der Lage sind, ihre Wege mit dem HVV zurückzulegen; ob zum Arzt, zum potenziellen Arbeitgeber oder einfach zum Einkaufen oder um Freundinnen und Freunde zu besuchen. Ganz besonders übel sieht es für illegalisierte Migrantinnen und Migranten, Obdachlose und Prekarisierte aus, die trotz hoher Bedürftigkeit vom Gemeingut des ÖPNV fast ausgeschlossen sind. Ihr soziales Recht auf Mobilität wird einfach missachtet.
Dieser Entwicklung soll (zumindest ist das der Plan von Senat und HVV) zum Jahreswechsel 2010/2011 noch eine Erhöhung von mindestens 3% draufgesetzt werden!

Im Fernsehen wird der Klimakollaps zur schockierenden Alltagswirklichkeit. Mittlerweile wissen zwar alle, dass eigentlich keine Zeit mehr zum Gegensteuern bleibt. Andererseits stumpft die mediale Dauerberieselung auch ab und erscheint das alltägliche Bild der „automobilen Freiheit“ normal und ausweglos: Gestank, verstopfte Straßen, Autos, in denen jeweils nur eine Person sitzt, auf dem Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. Mobilität wird so – ganz zu schweigen von erhöhter Unfallgefahr, Dauerstau und Lärm – mit enormer Luftverpestung und Klimazerstörung bezahlt. Angesichts dessen müssen gerade die Städte ihr Verkehrsaufkommen dringend verringern, um den Ausstoß von Treibhausgasen endlich nachhaltig zu reduzieren. Da der Hauptemittent der motorisierte Individualverkehr ist, heißt Klimaschutz in den Städten: HVV und Fahrrad attraktiver gestalten!

Daher müssen wir die soziale Frage mit der ökologischen Frage verknüpfen. Was wir brauchen, ist eine nachhaltige Förderung des ÖPNV:

HVV umsonst!

Eine sozial und ökologisch sinnvolle Verkehrpolitik ist möglich, gerade in so einer reichen Metropole wie Hamburg – erst Recht, wenn sie sich den Orden „Umwelthauptstadt“ anheftet.

Öffentliche Güter gehören in öffentliche Hand! Dass die Anwendung von Marktgesetzen, dass die Profitorientierung nicht selbstverständlich zu einem rationalen Ergebnis führt, wird bei den Grundbedürfnissen wie Gesundheit, Energie, Bildung und auch Mobilität besonders deutlich. Wenn Mobilität sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und bedarfsorientiert sein soll, ist die demokratische Gestaltung durch die Beschäftigten und NutzerInnen der einzig sinnvolle Weg. Nur so wird gewährleistet, dass der HVV im Interesse aller NutzerInnen organisiert wird – also flächendeckend bequem, flott und barrierefrei! Nur so kann die Finanzierung sozial gerecht erfolgen und den Umstieg auf den ÖPNV und/oder das Fahrrad erleichtern. Je später ein radikaler Umstieg auf eine ökologische und ressourcensparende Verkehrspolitik erfolgt, desto stärker werden wir und die Umwelt belastet, desto höher werden schließlich die Kosten für uns alle sein.

Wir können die Mär von den leeren Kassen schon längst nicht mehr hören! Der Senat wirft das Geld für die oberen Zehntausend mit beiden Händen aus dem Fenster – für Prachtbauten und Prestígeobjekte wie die Elbphilharmonie zum Beispiel. Aber ein Sozialticket für Bus und U-Bahn… nein, das ist natürlich nicht zu machen! Die Mittel sind da, werden aber unter erheblichem propagandistischen Aufwand in die falsche Richtung gelenkt. Diesem unsozialen und klimazerstörenden Metropolengefasel müssen wir unsere Forderungen entgegensetzen.

Deshalb werben wir für ein breites Hamburger Bündnis für einen Gratis-HVV.

Auf einer ersten Aktionskonferenz wollen wir damit beginnen, unsere Ideen und Ziele mit Allen öffentlich zu diskutieren und daraus einen Fahrplan für wahrnehmbare Aktionen zur Unterstützung unserer Forderungen zu entwickeln. Wir brauchen politische Breite und einen langen Atem.
Aber angesichts von Klimawandel und fortgesetztem Sozialabbau müssen wir uns endlich wehren – sonst wird es niemand tun!

Die Aktionskonferenz findet am Samstag, 04.12., ganztägig in der Werkstatt 3 im Nernstweg 32-34, Hamburg-Altona statt.

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