Planka.nu im Centro Sociale

Vorab-Info auf: Facebook

Lesung ,Diskussion, Agitation mit „Planka NU!“

WWW.CENTROSOCIALE.DE, SO., 20.3., 17 UHR

VERANSTALTER:
HVV umsonst! und Gegenstrom Hamburg

Hier unser Veranstaltungs-Flyer: (PDF, 624 Kb)
Planka PDF

Hier der Flyer „VERKEHRSMACHTORDNUNG“: (PDF, 184 Kb),
weiter unten auch als Text…
PM VMO

Zwei Aktivist*innen des schwedischen Netzwerks Planka.nu [dt:
Umsonstfahren. jetzt] – bekannt geworden durch die Gründung eines
Solidaritätsfonds für „Schwarzfahrer*innen“ und den Kampf für
einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr – wollen ihre Analyse der
Zusammenhänge zwischen Verkehr, Umwelt und Klassengesellschaft
erläutern und soziale und ökologische Alternativen diskutieren. Auf
ihrer Rundreise durch Deutschland stellen sie ihre Alltagspraxis vor
und diskutieren die Thesen ihres vor kurzem im Unrast-Verlag
erschienenen Buchs.

Als VerkehrsMachtOrdnung bezeichnen sie ein der
neoliberal-kapitalistischen Gesellschaft angepasstes Verkehrssystem,
das sich gleichzeitig zu einem Grundpfeiler dieser Gesellschaft
entwickelt hat. In dem vorliegenden Buch erläutert das Netzwerk seine
Kritik der Autogesellschaft, analysiert die Zusammenhänge zwischen
Verkehr, Umwelt und Klassengesellschaft und umreißt soziale und
ökologische Alternativen.

In Schweden wurde das Buch mit mehreren Preisen ausgezeichnet und
beschrieben als »Manifest, das durch analytische Schärfe,
Kenntnisreichtum und einen Respekt einflößenden Willen zur Agitation
besticht«. Das Wort Trafikmaktordningen (Titel der Originalausgabe)
wurde 2014 vom Schwedischen Sprachrat in die Liste der
Wortneuschöpfungen des Jahres aufgenommen.

LESEPROBE:

Selbst Leute, die es verwerflich finden, ohne Fahrschein Bus oder
U-Bahn zu fahren, können kaum ernsthaft argumentieren, dass Fahren
ohne Fahrschein mehr Schaden als Falschparken anrichtet.
Umsonstfahrer*innen gehören oft einkommensschwachen Gruppen an und
sind auf das Umsonstfahren angewiesen, um sich innerhalb der Stadt zu
bewegen. Der Falschparker ist hingegen oft ein finanziell besser
gestellter Mann mittleren Alters mit der Ansicht, dass er seinen Wagen
überall hinstellen kann, wo er ihn hinstellen will. Der Falschparker
setzt durch sein Verhalten andere Menschen Gefahren aus, indem er sie
auf die Straße drängt, die Umsonstahrer*innen tun dies nicht. (…)

Im Transportzeitalter hängt das Funktionieren des Marktes von
ständiger Bewegung ab: Daten – Waren – Menschen Erst wenn wir das
herrschende (Auto-) Mobilitätsparadigma verstehen und über unsere
Fortbewegung selbst bestimmen können, eröffnet sich die
Möglichkeit, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. (…)

Die Metropole ist ein Terrain permanenter Konflikte. (…) Glück
muss als gesellschaftliches Projekt angesehen werden. Städte sind so
zu gestalten, dass sie zu unserem Glück beitragen, dass sie
Kollektivität ermöglichen. Wohnviertel, die dem Massenverkehr
angepasst werden, minimieren die Möglichkeiten, soziale
Zusammenhänge aufzubauen. (…)

PRESSEKONTAKT: presse [bei] gegenstromhamburg.dea href=


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neun × acht =

Planka.nu 20.03.2016

Work in Progress


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− fünf = vier



/li