Boschüre zur Diskussion um freien ÖPNV

aus dem EDITORIAL:
Das bescheidene Heftchen, das du hier runterladen kannst, wird dir einen Einblick in den Stand der Debatte über einen kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Hamburg bieten. Bei Agitprop- und Infoaktionen in kleinen Schritten haben wir kontinuierlich Öffentlichkeit für unser Anliegen hergestellt. Unsere DiskussionspartnerInnen zeigten stets ein hohes Maß an Interesse und Zustimmung zu unserer Forderung – aber auch eine Menge von Fragezeichen.
So wuchs in uns das Bedürfnis, die theoretische Auseinandersetzung in ein anderes Format zu überführen. Das praktische Resultat dieses Ansinnens kannst du im Heftchen nachlesen. So querbeet wie die Diskussionen und so buntgemischt wie die Zusammensetzung unseres kleinen aber feinen Arbeitskreises sind auch die hier von uns zusammengetragenen Beiträge. Dies ist nicht redaktioneller Beliebigkeit geschuldet, sondern ein programmatisches Statement, es dokumentiert unser strategisches Selbstverständnis:

A) Wir können nicht als eine handvoll Aktive stellvertretend für den Rest der Stadt einen HVV umsonst erkämpfen. Auch nicht, wenn unser Bündnis wächst. Wir erreichen unser Ziel nur, wenn sich diese Forderung alle Aktiven aus den ökologoischen und sozialpolitischen Auseinandersetzungen in Hamburg mit auf die Fahnen schreiben – zusätzlich zu dem was sie sonst noch in ihrem jeweiligen Schwerpunkt treiben. HVV umsonst: Kein Ein-Punkt- sondern Querschnittskonflikt.
B) Deshalb kann die Forderung nur erfolgreich durchgesetzt werden, wenn sie der Nischenfalle entkommt. Sie ist emanzipatorisch aber nicht lagerspezifisch. Sie wird bereits –und das ist der Charme– von Parteien und Basisinitiativen, aus dem politisch „radikalen“ wie dem „gemäßigten“ Spektrum erhoben. Die Forderung speist sich aus ganz unterschiedlichen politisch- theoretischen Motivationen und Teilbegründungen.
Diese beiden Voraussetzungen stellen aus unserer Sicht keine nervige und lähmende Bedingung sondern eine produktive Herausforderung dar. Und so darf auch die Tatsache interpretiert werden, dass wir bewusst auch Sichtweisen eingefordert haben, die unserer Forderung gegenüber sehr kritisch sind. Wir stellen uns – in bester pluralistischer Tradition – dem Konglomerat und laden dich und euch in Form dieser Broschüre zum Abwägen, Hinterfragen, Mitstricken und somit zum Weiterentwickeln ein. Bestenfalls nicht nur theoretisch sondern auch praktisch.

Broschüre als PDF zum Download, ACHTUNG: 1,12 MB
Flugblatt zum 1.Mai als PDF zum Download


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