Konkretisierung und Änderungen des Konferenz-Programms

Weil der Referent Hendrik Sander (attac) verhindert ist, gibt es hier ein Update sowie Zusatzinfos zu den Inputreferaten am vormittag:

Erstes Inputreferat des Wissenschaftlers Bruno Kern, engagiert bei der Bildungsgemeinschaft SALZ und der „Initiative Oekosozialismus“:

Verbindungslinien von sozialen und ökologischen Kämpfen.
Bricht die Forderung nach Mobilität/ Verkehr als öffentlichem Gut mit der kapitalistischen Wachstumslogik oder stellt sie eine systemkonforme, grüngefärbte Modernisierungsstrategie dar?

Gliederung:

  1. Verkehr als ökologische und soziale Schlüsselfrage zugleich.
  2. Thema Verkehr als Achillesferse des Kapitalismus.
  3. Illusion technischer Lösungen.
  4. Kommune als entscheidende Handlungsebene, inkl. kostenloser ÖPNV.

Den zweiten Input übernimmt jetzt die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Judith Dellheim, aktiv u. a. in der Klima- und Sozialforumsbewegung und der Initiative „Berlin fährt frei“, zu

„Unentgeltlicher ÖPNV“- eine Strategie pro sozialökologischen Umbau.
Untertitel: Kampagnen für einen unentgeltlichen ÖPNV können mit Kapitalismuskritik und Strategien für eine nachhapitalistische Gesellschaft zusammengehen“

Gliederung:

  1. Sozialökologischer Umbau zielt auf eine Gesellschaft individuell freier, sozial gleicher Menschen, die solidarisch miteinander leben und die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten/gesunden.
  2. Im Verlauf des sozialökologischen Umbaus müssen insbesondere das Energiewesen, der Transport, die Landwirtschaft und der militärisch-industrielle Komplex um- bzw. ab- und weggebaut werden.
  3. Sozialökologischer Umbau schafft eine andere Mobilität, ist Um- und Rückbau des Transportwesens; e-mobility „kann es nicht sein“.
  4. Der ÖPNV ist eine Schlüsselfrage für sozialökologischen Umbau.
  5. Der ÖPNV muss im Verlaufe des sozialökologischen Umbaus – in mehrfachem Sinne – öffentlich werden.
  6. Den ÖPNV demokratisieren statt privatisieren, ihn effektivieren statt kommerzialisieren, ihn GRATISieren statt wegrasieren.
  7. Die besonderen Chancen von Kampagnen für unentgeltlichen ÖPNV – nutzen wir sie!

Der dritte Teil über die Verkehrspolitik in Hamburg wird betrachtet unter den Stichworten:

ÖPNV in Hamburg, Bestandsaufnahme und Kritik der Hamburger Verkehrspolitik,
Fokus: Unternehmensstruktur/ Finanzierung des HVV, Fahrpreisentwicklung.





/li